Vignali, Giovanni, Maler von Prato-vecchio, wurde geboren, und von Matteo Rosselli unterrichtet, welchen er aber weniger zum Vorbild nahm, als den Guercino, besonders in der Färbung und in der Kraft des Helldunkels. In den Formen hielt er sich an Rosselli, gehört aber im Allgemeinen nicht zu den besten Schü- lern desselben. In den Kirchen und Palästen zu Florenz sind viele Bilder von ihm, und auch in anderen Städten von Toscana findet man Werke von seiner Hand, welche aber nicht alle glei- chen Werth haben. In der Grabkapelle des Michel Angelo zu Florenz sind gerühmte Fresken von Vignali, und in der Gallerie daselbst sieht man ein Bild des Heilandes mit anderen Heiligen, eines seiner schönsten Werke. Dazu gehört auch der heil. Libo- nius in der Missionskirche zu Florenz, und die im Stiche bekann- ten Bilder schliessen sich an. Vignali war der Meister des C. G. Dolce. S. B. Bartolozzi gab die Biographie Vignali's heraus, Dieser starb erst 1764. Bazzì hat sein in der florentinischen Gal- lere vorhandenes Bildniss gestochen. Auch in der florentinischen Serie de ritratti etc. kommt es vor. Ein anderes Bildniss des Mei- sters ist bezeichnet: A. Mormari del. A. P. sc.
Die Findung des Moses, schöne Gruppe von fünf halben Fi- guren, gest. von G. Vascellini, gr. fol.
Abigail vor David, das Bild im Hotel Tolomei zu Florenz, gest. von G. Lasinio und Cecchi, für die Etruria pittrice, fol.
Tobias mit dem Engel, schöne halbe Figuren. Gestochen von Joachim Cantini, oval, fol. _
Ein Heiliger, welcher mit seinen Brüdern Messe liest, Fac-
simile einer Zeichnung aus Praun's Cabinet. Gest. von M. C. Bastel, fol.
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