Viertmayer, Joseph, Medailleur , geboren zu München 1733, machte sich durch Bildnisse in Wachs bekannt, und wurde k. k.
[iech, Friedrich Ludwig von, Maler, war Anfangs sächsischer
- Offizier, widmete sich um 1780 auch der Zeichenkunst, und ließ sich zuletzt als Miniaturmaler in Wien nieder. Er malte Bild- nisse; Jenes des Capellmeisters Schuster hat Gotschick 1811 ge- stochen,
Seine Schwester Augusta zeichnete und malte Landschaften; sie lebte um 1805 in Dresden .
[Vieuvrle, s. Chev. de Vieuville,
[ieunville, P. A., Maler zu Gent, ein jetzt lebender Künstler. Auf der
— Ausstellung zu Brüssel sah man 1845 ein schönes Gemälde von ihm, welches Jehan de Saintré und la Dame des Belles Cousines vorstellt.
[Vietty, Bildhauer, widmete sich an der Centralschule in Lyon der Kunst, wurde aber nach einiger Zeit ausgestossen, weil er sich in die Schulmanier nicht fügen wollte. Vietty war jetzt sein eigener Lehrer, und wurde dann als Professor der Zeichenkunst am Col- lege in Roanne angestellt. Hierauf begab er sich nach Paris , ar- beitete sieben Jahre im Atelier des Bildhauers Cartellier, bis er in Marseille sich niederließ, wo er neben der Bildhauerei auch das
Studium der klassischen Litteratur betrieb. Er unternahm auch Reisen, um die römischen und keltischen Alterthümer seines Vater- landes zu erforschen. Über die zu Vienne befindlichen Alterthümer gab er mit Rey ein lithographirtes Werk mit historischen Er- läuterungen heraus. Zugleich richtete Vietty auch sein Augenmerk auf die mittelalterlichen Denkmäler Frankreichs, und seine For- schungen und Entdeckungen füllten ein zwei Bände starkes Werk, welches er mit Abbildungen gotischer, romanischer und normänni- scher Monumente ans Licht geben wollte, als er sich der wis- senschaftlichen Expedition nach Morea anschloss, welche im Auf- trage der französischen Regierung 1830 abging. Die Resultate der- selben wurden unter Leitung des M. Bory de Saint-Vincent in zwang- losen Heften bekannt gemacht. In Marseille sind mehrere Büsten, und im Museum zu Lyon eine Statue der Nymphe der Seine von ihm.
G., Maler, arbeitete um 1816 in Berlin. Es finden sich re- ligiöse Darstellungen von ihm.
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