Victoria, Königin von England , Stahlstich aus C. Majer Atelier, 8. 1
Prinz Maximilian, Herzog zu Sachsen , lith. von L. Zöl lner, gr. fol. 1
Prinz Johann, Herzog zu Sachsen, lith. von L. Zöllner gr. 4
Prinzessin Amalia Augusta, Herzogin zu Sachsen, gr. fol
B. A. von Lindemann, k. sächs. Premierminister , lith. von L. Zöllner, fol. 1
Fürst Talleyrand, lith. von Zöllner, mit Facsimile, fol.
Ludwig Tieck, lith. von F. Hantfstängel, mit Facsimile 185
F. 10), 1
W. Göthe, lith. von Bendixen, mit Facsimile 1825, fol. Maria Bayer, Schauspielerin , Stahlstich aus Payne's Anstlt
Die Bildnisse von Göthe, Canova, Jean Paul, Bötticher e. nach Zeichnungen aus Vogel's Portraitsammiung für das Tasche, buch »Urania« gestochen, 12. 1
1 Die Charitas, Deckenbild im Schlosse zu Pillnitz. Geit, m C. Barth, und der Gräfin von Einsiedel gewidmet 1830, gr. qu.%
Die Philosophie, Deckengemälde in demselben Schlosse. 6& von F. A. Krüger, mit Dedikation an Göthe, gr. qu. fol. |
Die Malerei, Deckenbild in Pillnıtz. Gest. von E, Stölzel, 1
Die Architektur, Deckengemälde in Pillnitz. Gest. von J4 Thäter, 4.
Die Sculptur, Deckengemälde daselbst, gest. von Iiriigu, 1
Die Tonkunst , Deckenbild in Pillnitz , gest. von Krüger,
Die Poesie, Deckenbild daselbst, gest. von A.; Reindel, fol Apollo Kitharoedos, gest. von Klauber, Titelblatt von Pa ; de Figueroa's griechischer Uebersetzung einiger Oden des B DiegMus'e der italienischen Poesie , nach dem Bilde bei H. ® Lieven in Curland, für Heller's Taschenbuch gestochen, !?-.
Die Himmelfahrt Mariä, Deckengemälde in der Schlosskapel 'zu Pillnitz; gest. von W. Suter, imp. fol. Die Anbetung der Hirten. Dip. a Fresco nella Capella Reil &a Pillnitz, gest, von L. Gruner, fol. N _ Der betende St. Johann von Nepomuck, nach dem Bild® der Kirche zu Alt-Bunzlau von G. Döbler 1832 in Stahl g& chen, gr. 4. 1 ; 1 Die Taufe Christi, gest. von A, Dworzack, das Gegensu® zu obigem Blatte. M Die Märtyrin (Perpetua), in der Kunstanstalt der Fr Korn'schen Buchhandlung in Stahl gestochen (1850), 3- buch Dieselbe Darstellung, Stahlstich in R. Heller's Tascher wPerlen« Nürnberg, 1847, 12.
Die Verkundigung -Mariä, nach dem Bilde bei H. v Funt in Prag von C. Mayer in Stahl gestuchen, 16.
Die Bekleidung des Nackten, eines der Bilder der Altarstaffel des obigen Gemäldes, von Langer in Stahl gestochen, s. : _ Die Religion, allegorische Darstellun gıth. von Zöllner; De- die a Mr. Chev. d'Aguilar etc. Seltenes Blatt, kl. 4.
Francesca di Rimini im Bade, lith. von Zöllner, fol.
Dante's göttliche Comödie, radirt in der oben erwähnten Schrift von Giuliano.,
Eigenhändige Blätter.
Papst Pius VII., kleine Büste. Original-Lithographie mit Tonplatte, und weiss gehöht, Sehr seltenes Blatt, gr., 8.
August Heinrich von Weyrauch, Brustbild im-Mantel, nach der Zeichnung in Vogel's Portraitsammlung radirt.. Rechts oben: C. V. Nr. 2. 1850. ,
Dieses schöne Blatt ist der zweite Versuch des Künstlers im Radiren. Es gehört zu dem neuen Verzeichnisse der Portraitsammlung des Meisters.:
Die verstossene Hagar mit dem Knaben, wie sie händerin- gend von den Stufen des Hauses herabtritt, welches man aber nicht sieht, Nach einer Handzeichnung, erster Ver such des Künstlers im Radiren. Links unten verkehrt: C. V. 1848, gr. 4.
Die Muse mit zwei Genien aufschwebend. Coelo Musa, beat. Original - Lithographie. Rund, 4.
Zwei Pflanzen mit Blüthen, Umrisse auf Kupfer. C. Vogel fec, Wildenfels 1790. Jugendarbeit. (Neu abgedruckt 1850), 8.
Ogel, Christian Lebrecht, Historienmaler und Professor an der Akademie in Dresden, wurde 1750 daselbst geboren, und als der Sohn eines Sattlers sollte er dasselbe Handwerk erlernen. Der Vater schickte ihn desswegen nur in eine gewöhnliche Schule, wo er aber lieber zeichnete, Einige von ihm gezeichnete Blumenkränze gefielen dem Obersten Agdolo so wohl, dass er den Knaben fortan unterstützte, wodurch dieser auf den Weg gelangte, der ihm von der Natur vorgezeichnet war, Sein eigenes Bildniss, welches er im 12. Jahre in Pastell malte, verschaffte ihm bei Schenau Zutritt, welcher mit den Fortschritten des Zöglings so zufrieden war, dass er dem siebzehnjährigen Zögling für das in Oel gemalte Bild einer schlafenden Nymphe zwölf Ducaten bezahlte. Vogel theilte aber die Grundsätze des Meisters nicht, und bedauerte es später, dass er in der Technik nicht Casanova's Unterricht genossen hatte, dessen harte Manier ihm bei seiner Weichheit vortheilhaft gewe- sen wäre. Vogel machte sich durch die wiederholten Bildnisse der Churfürstin Mutter Anna bald bekannt, und als Pensionär der Akademie sah er auch seinen Unterhalt gesichert, Um 1780 berief ihn Graf Solms nach Wildenfels, um die gräfliche Familie zu malen, und in diesem romantischen Städtchen gefiel es ihm so wohl, dass er sich da häuslich niederliess, und nur kleinere Kunstreisen unternahm, um auf den Sitzen der benachbarten Herrschaften seiner Aufträge sich zu entledigen, Er malte Bildnisse der Reussischen und Schön- burg'schen Familien, so wie in Klosterode bei den Grafen von Schulenburg. Die gräflichen Häuser Solms und Einsiedel hatten auf das Glück dieses Meisters den wohlthätigsten Einfluss, und zwar in zwei Generationen, so dass auch sein Sohn, der berühmte sächsische Hofmaler Carl Vogel von Vogelstein denselben zu hohem Dank verpflichtet ist. Die Gemahlin des Ministers Grafen von
‚werden täglich mehr gesucht. Wie sein, ganzes Wesen zart und sant, so haben auch Vogel's Bilder viel Weichheit, und in einer gewissen Zeit bemerkte man an ihnen selbst etwas Schwaches und Mattes. Dem Colorit fehlte es an Kraft, was indessen der Kin- dernatur zusagt. In allem aber erkennt man ein lebendiges Gefühl für Schönheit der Form, und das Streben nach Wahrheit in der Darstellung. In dem glücklichen Aufgreifen der reinen Naturform nähert er sich der schönsten Kunstzeit der niederländischen Schule,
Vogel verblieb bis 1804 in Wildenfels, wurde aber schon frü- her zum Mitglied der Akademie in Dresden ernannt. In dem genannten Jahre verliess er seinen friedlichen Aufenthalt und ging nach Dresden, wo er einen Theil seiner schönsten Werke schuf. Bei der 1814 erfolgten neuen Einrichtung der Akademie wurde er zum Professor ernannt. Schliesslich erwähnen wir noch seiner literarischen Werke; zuerst die Ideen über Schönheitslehre in Hinsicht auf sichtbare Gegenstände, welche 1812 zu Dresden mit 27 Kupfern erschienen, aber in den Kriegsunruhen nicht nach Verdienst bekannt wurden. Es ist diess das Resultat seines selbst- ständigen Nachdenkens, und ohne die Literatur des Gegenstandes zu kennen, ohne Kant gelesen zu haben, kam er auf dessen Er- klärung des Schönen. Uebrigens enthält diese Schrift feine, auf Gefühl gegründete Beobachtungen, vorzüglich richtige Urtheile über die Bilder Rafael's. Sprache und Darstellung sind freilich unvoll- kommen, da Vogel den schriftlichen Ausdruck sich selbst schaffen musste. Als zweiten Theil dieses Werkes bearbeitete er eine Far- benlehre, die im Manuskript blieb. Auch existirt eine kleine Schrift über Cometen, welche zu Anfang dieses Jahrhunderts ge- druckt wurde, und viel Interesse erregt hatte. Dieser liebens- würdige Künstler starb zu Dresden 1816. C. Vogel von Vogelstein hat 1812 sein Bildniss gemalt, ein meisterhaftes Bruststück. In der Portraitsammlung desselben ist eine Portraitzeichnung, welche Vo- gel der Sohn 1813 gefertigt hat.
Stiche nach Werken dieses Künstlers,
Das Bildniss des Künstlers, gest. von Stöltzel,
A. G. Meiser, gest. von Friedel, Medaillon,
Werner, Mineralog, gest. von Stöltzel 1801, Medaillon.
Ganymed mit Schaale und Kanne. Boettger sc. Punktirt und braun gedruckt. Oval, gr. 4.
Jupiter und Cupido. Penzel sc. Dresdae. Oval 8.
Die Brüder, das schöne Bild in der Gallerie zu Dresden, lith. von Hanfstängel, fol.
Der Knabe und der Kanarienvogel, lith. von Zöllner und
- Grünewald, fol.
Le petit Distrait. Der Knabe mit dem Buche neben dem Vo- gelbauer, gest. von F. v. Durmer, nach dem Bilde in der Samm- lung des Herzogs von Sachsen- Teschen, fol.
Amusement d'enfant, gest. von Durmer, als Gegenstück zu obigem Blatte. Es gibt von beiden schwarze und farbige Abdrücke,
Die Kinder mit dem Vogelbauer, Aquatinta von C. A. Senff, Oval, fol.
Das Mädchen am Tische, punktirt von Senff. Oval, fol.
Drei Blätter zu den Gedichten von Lenz, gest. von C. G.Geyser.
Eigenhändige Blätter.
Folgende radirte Blätter werden im Winkler'schen Cataloge dem Künstler zugeschrieben. Sie sind ohne Namen, und kommen selten vor.
Die Befreiung des heil. Petrus durch den Engel, 4.
Endymion am Felsen schlafend von Diana besucht, fol.
Beide Blätter sind nur als radirte Skizzen zu betrachten.
Johann Georg, Churfürst von Sachsen zu Pferd, 1616, fl
Caspar Klengel, Architekt von Dresden, fol.
M. Sattler, Magister in Dresden, 4,
Das Innere der chursächsischen Begräbniss-Capelle in Frey berg. H. 2 Ellen, Br. 2 Ell. 4 Z. Dieses seltene, flüchtig radirte Blatt gehört in D. Schirmer's Beschreibung der Capelle. Frey berg 1601. Es kommt aber in wenig Exemplaren vor, da es auf churfürstlichen Befehl in den Kirchen aufgehängt wurde. Vgl. C. Melzer's Chronik von Schneeberg, 1710. S. 1337
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_QbZVVTX7ctMC/