VICONENSIS, JOHANNES, Maler von Verona , wurde erst vor wen- igen Jahren näher bekannt, und Anfangs (Kunstblatt 1838 Nr. 60, Gassavant's Beiträge etc.) mit Jacobus d'Avanzi Veronensis muth- masslich für Eine Person gehalten. E. Förster (Kunstblatt 1841 Nr. 38) hatte sich aber bei der Untersuchung der Werke beider (Vgl. oben Verona, Avanzo da,) überzeugt, dass Jacobus Vero- nensis ein sehr unbedeutender, und ein durchaus anderer Maler sei, als J. d'Avanzo. Seine Bilder sind ohne alle Eigenthümlich- keit in der Auffassung, zeigen nur wenig künstlerische Bildung in der Zeichnung, und eine über das Handwerksmässige nicht sehr erhobene Behandlung.
Im Palast Pisani zu Padua befindet sich eine Capelle mit Ge- mälde von ihm. Sie stellen die Anbetung der Könige und den Tod der heil. Jungfrau dar. Unter den Bildnissfiguren des letz- teren Gemäldes sollen Boccaccio, Dante, Petrarca und Pietro d'Albano sein. In der Inschrift an der Mauer steht die Jahreszahl MCCCLXXXXVI. Vgl. Kunstblatt 1841 S. 162.
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