Vertanghen, Daniel, Maler, wurde im Haag geboren, und von G. Poelenburg unterrichtet. Er malte in der Weise dieses Meisters, ähnliche Gemälde, wie derselbe, so dass seine Werke für Poelenburg genommen werden können. Badende Nymphen oder solche im Schlafe von Satyren belauscht, Scenen aus der Mythe der Diana, Bacchanalien, Jagden, besonders auf Vögel waren seine Lieblingsgegenstände. In der Wiener Gallerie ist auch ein Bild, welches St. Franz in der Wüste vorstellt, wie er sich in Dornen wälzt. In der Gallerie zu Dresden ist eines der ausge: zeichnetsten Werke des Meisters, die Vertreibung der ersten Men
Ichenaus dem Paradiese, kleines Bild; wiegewöhnlich auf Kupfer. Auch Marinen. und Landschaften mit Figuren und Vieh kom- men vor, doch ist die Staffage häufig mythologischer Art. Wie die Gemälde, so sind auch seine Zeichnungen sehr zart behandelt, mit Bister getuscht, und mit Kreide gehöht, auch in Tusch .und Rothstein ausgeführt. Starb im Haag 1857, Descamps, welcher über diesen Künstler Nachricht gibt, kennt dessen Lebensgrenzen nicht genau,
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