Verhas, Theodor

Verhas, Theodor, Landschaftsmaler , geboren zu Heidelberg 1812, besuchte als der Sohn eines Beamten das Gymnasium seiner Vater- stadt, hatte aber von jeher grosse Vorliebe zur bildenden Kunst, so dass er zuletzt ausschliesslich sich derselben widmete. Im Jahre 1822 ging Verhas zur weiteren Ausbildung nach München , wo er die Akademie besuchte, und die erfreulichsten Fortschritte machte. Er besitzt ein grosses Talent zur landschaftlichen Darstellung, und da er dasselbe durch ein genaues Studium der Natur unterstützte, konnte ihm es nicht fehlen, selbst bei der grossen Concurrenz von ausgezeichneten Meistern seines Faches in München seinen Ruf zu gründen. Seine Bilder sind von origineller Auffassung und von frappanter Wirkung; darunter einige von grosser Ausdeh- nung, wie die Ansicht des Schlosses in Heidelberg, welche 1845 allgemeinen Beifall fand. Seine Gemälde gingen in verschiedenen Besitz über, theilweise durch Vermittlung der Kunstvereine. Auch der Grossherzog von Baden besitzt Hauptwerke von diesem Mei- ster, An seine Gemälde schliesst sich eine grosse Anzahl von schö- nen Zeichnungen. Für das malerische und romantische Deutsch- land (die Rheinländer von C. Simrock), welches zu Leipzig bei Wigand erschien, sind mehrere in Stahl gestochen worden. Auch in dem Werke: Leipzig und seine Umgebungen —, Mit Text von C. Ramshorn. Braunschweig 1839 ff., sind mehrere seiner Zeich- nungen in Stahl gestochen, so wie im folgendem Werke: die ma- lerischen und romantischen Stellen der Bergstrasse, des Odenwal- des und der Neckargegenden, geschildert von A. L. Grimm 1848 ff. Im fünften Hefte des Münchener Album (München 1841 — 42) ist ein von ihm selbst lithographirtes Blatt, das Kloster am See be- titelt. Dieses schöne Werk enthält auch das Portrait des Meisters,

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