Verbruggen, Caspar Peter, Blumenmaler von Antwerpen , wahr- scheinlich Peter's Sohn, lebte längere Zeit in der genannten Stadt der Kunst, und ward 1601 Direktor der Akademie. Später begab sich der Künstler nach dem Haag, wo sein Kunstzweig grössere Anklang fand, aber meistens nur in Zimmerdecoration. Er schmückte dort mit Terwesten den Palast des H. Fagel aus, und ver- band sich auch in anderer Weise mit diesem Meister. Letzterer malte Vasen mit historischen Scenen grau in Grau, und Verbruggen die Blumen und Früchte. Diese Bilder, sowie andere Blu- menstücke, wurden überall hin zerstreut, denn sie fanden viele Liebhaber, obgleich sie den Vergleich mit Werken von Ruysch, van Huysum und Mignon nicht aushalten. Verbruggen malte flüchtig, wusste aber seine bunten Vorbilder gut zu ordnen. Die guten Staffeleibilder sind nicht häufig, desto mehr findet man Ge- mälde im Decorationsstyle. Seine letzteren Arbeiten sind die ge- ringeren, da sie zu bunt erscheinen, und ohne Wahrheit sind, in- dem der Künstler , nur zur Nachtszeit arbeitete, und beim Tage spa- zieren ging. Den Rest seiner Jahre verlebte er wieder in Antwerpen, und starb daselbst 1720 im 52. Jahre, wie van Gool versichert.
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