Velse oder Velsen, Jan van

Velse oder Velsen, Jan van, Maler aus Holland , blühte um 1630. Er malte Genrestücke und Bildnisse. Füssli sen. erwähnt.

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eines Künstlers dieses Namens, und setzt seine Blüthezeit um 1735. Wenn nicht ein Irrthum in der Zeit obwaltet, gibt es zwei Maler dieses Namens. Von dem Unserigen spricht folgendes Blatt: Le Musicien Espagnol. Ein Mädchen mit der Guitarre, wel- ches den Gesang eines neben ihr sitzenden Mannes begleitet. J. V. Velsen pinx, 1631. Aveline sc.. London Sold by P. C. Canot, fol. Velten, Jurij Matvejevič, Architekt von St. Petersburg , machte seine Studien in Italien und Frankreich , und trat nach seiner Rückkehr in kaiserliche Dienste. Im Jahre 1765 wurde er zum Professor der k. Akademie ernannt, bald darauf mit dem Titel eines Hofrathes beehrt, und endlich Direktor der k. Akademie, womit der Rang eines Staatsrathes verbunden war. Velten war ein durch lange Erfahrung geübter, und nach sicheren Grundsä- tzen arbeitender Künstler, welchen die Kaiserin Catharina II. be- sonders begünstigte; Zu seinen Hauptwerken gehören die Kirchen der heil. Anna und Catharina, und die armenische Kirche in St. Petersburg . Dann fertigte er auch den Plan zum Lustschloss Tschesme, welches um 1770 im gothischen Style erbaut wurde. Sein Werk ist auch das dreistöckige Flügelgebäude der k. Eremitage, der Lomhard, und mehrere andere Hauptgebäude der Residenzstadt des Czar. Eine grosse Anzahl von Plänen und Modell- jen kamen aber nicht zur Ausführung, wie jene zur Cascade in Sarskoe-Selo und zur Paulowsky- und Marienhofkirche. Bemerkens- werth ist auch die von ihm construirte Maschine zur Fortschaffung des Granitblockes zum Piedestal der Statue Peters des Grossen. J. v. Schley hat sie in Kupfer gestochen. Dieser Künstler stach nach Velten's Zeichnungen auch Ansichten von Gebäuden der genannten Stadt. J. Velten starb zu St. Petersburg 1801. J. Velten, M. J., Maler zu Brüssel, machte sich durch Bildnisse be- kannt. Man sah deren auf den Ausstellungen der genannten Stadt noch 1845. Damals war auch ein jüngerer Künstler dieses Namens als Portraitmaler thätig. An irgend einen Nachkommen des Kunst- händlers Johann Velten, welcher in Karlsruhe ein Etablissement gründete, ist wohl nicht zu denken. Jetzt blüht dieses Geschlecht in St. Petersburg. Veltheim, Carl de, nennt Füssly jun. einen um 1750 lebenden Kunstliebhaber, von welchem sich schöne, nach der Natur gezeich- nete Blumenstücke finden. Wir kennen eine Charlotte von Veltheim, verheirathete von Barckhaus. Diese Dilettantin hatte um 1774 einige Blätter radirt und in Crayonmanier ausgeführt,

  1. Halbe Figur eines Mädchens, im Profil nach rechts. Char- lotte de B. nee. de V., f. 1774. Radirt, 12.
  2. Zwei Bauern in Unterhaltung, der eine in Begleitung eines Mädchens. Wie oben bezeichnet, und radirt, 12.
  3. Bildniss eines Mannes, der im Buche liest. In Crayonma- nier, mit dem Monogramm CDB., f. 1774, kl. 4.
  4. Einige Phantasieköpfe, mit dem obigen Monogramm, oder V. B. n. d. V., 1773 bezeichnet. Die letzteren Buchstaben tragen auch einige Radirungen, 12. Veltheim, D. V., Kupferstecher, scheint in der ersten Hälfte des
  1. Jahrhunderts in Lyon gelebt zu haben. Er radirte nach St. Maupin eine grosse Ansicht der genannten Stadt. -

Ein Schlosser dieses Namens soll eine Folge von Schlosserar- beiten auf Kupfer abgebildet haben. -

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