Veit, Johannes

Veit, Johannes, Maler, der ältere Bruder des obigen Künstlers, genoss mit diesem gleiche Erziehung, wie wir schon im Artikel über Philipp Veit bemerkt haben. Er machte seine Kunststudien in

Wien , und begab sich 1811 nach Rom , wo er mit Cornelius, Overbeck, Schadow und Ruscheweyh das gleiche Streben theilte. Er nahm besonders die Werke von Perugino und anderen Mei- stern zum Vorbilde, welche dem grossen Rafael Sanzio voran- gingen. Einige Bilder dieser Art hatte Veit copirt. Von eigenen Com- positionen rühmte man ein grosses Altarbild , welches die Geburt Christi und die Anbetung der Hirten darstellt. Dieses Werk trägt das Gepräge der tiefen Innigkeit des Gefühls und der Einfalt der früheren religiösen Schule Deutschlands. Doch ist die Zeichnung richtiger und das Colorit lebenswarm. Die Werke dieses Künst- lers dürfen indessen nicht mit dem Maassstabe der modernen Cri- tik beurtheilt werden, am wenigsten jene der römischen Periode. Im Jahre 1810 verliess er Italien , und lebte dann einige Jahre in Dresden . Hier zeichnete 1821 Vogel von Vogelstein sein Bildniss,

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