Veen, Rochus van

Veen, Rochus van, Glasmaler, angeblich Sohn oder Neffe des Otto van Veen, ist nach seinen Lebensverhältnissen unbekannt, da

C. van Mander nur den Otto und P. van Veen kannte. Descamps sagt, der Künstler habe ursprünglich die Ölgemälde erlernt, die- selbe aber dann verlassen, und nur mehr mit Wasserfarben ge- malt. Im Cabinet Paignon-Dijonval waren bis 1810 sechzehn Goua- chezeichnungen von ihm. In der St. Jakobskirche zu Antwerpen ist ein Glasgemälde von diesem Künstler , welches Rudolph von Habsburg in Anbetung der hl. Familie vorstellt, nach einem Car- ton von Heinrich van Balen. Letzterer starb 1632, und somit kann der Glasmaler R. van Veen nur ein Sohn des Otto Venius gewesen sein. Als Enkel desselben wäre der jüngere Rochus van Veen, der Sohn des Glasmalers zu betrachten, welcher mit seinem Bruder Vogel und Stillleben in Wasserfarben malte. Descamps

Der erwähnte Gerhard van Veen könnte ein Nachkömmling dieser Meister seyn.

Veen, Timan van. ist durch folgendes Werk bekannt: Romae urbis, quemadmodum hodie variis antiquis et novis obeliscis, co- lumnis et aedificiis ornata visitur descriptio, aereis formis expressa a Timano de Veen, Patent Lugduni Bat. ap. Rapheleng 1594, fol.

Dieser T. van Veen ist gleichzeitig mit Octavius van Veen, und scheint Kupferstecher gewesen zu seyn.

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