Vauthier, Jules Antoine, Zeichner, Maler und Kupferstecher, geb. zu Paris 1774, war Schüler von Regnault, und erhielt 1801 den zweiten grossen Preis der k. Akademie, zu einer Zeit als In- gres und Ducrel den ersten gewannen. Von dieser Zeit an sah man auf den Salons zu Paris mehrere Werke von ihm, die noch im Style der älteren Schule behandelt sind. Zu seinen Haupt- werken zählt Gabet den Leviten von Ephraim, die Vertreibung der Hagar (1801), eine reisende Familie von Löwen angefallen, jenes Bild mit lebensgrossen Figuren, welches Füssly nach dem Riss bei Landon XII. 29 lächerlich findet, aber ohne mit dem Meister im Reinen zu seyn; Pierre Corneille, wie er seine Hora- tier zu dichten beginnt, Heinrich IV. bei der Wittwe Leclerc (1814), eine Landschaft mit Wäscherinnen (1814), St. Louis, wie er nach der Zerstörung von Sidon die Todten beerdigen lässt ( ), etc.
Dann fertigte Vauthier auch eine grosse Anzahl von Zeich- nungen zum Stiche für den dritten Band des Musée royal. Für
- Vauthier war Professor der Zeichenkunst und Malerei, und starb zu Paris 1832.
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