Valero, D. Christobal, Maler von Alboraya im Reiche Valencia, widmete sich in seiner Jugend den gelehrten Studien, hatte aber solche Lust zur Malerei, dass er unter Evaristo Muñoz's Leitung einen anderen Weg zu betreten beschloss. Später begab er sich nach Rom , wo er den Unterricht des S. Conca genoss, und grosse Fortschritte machte. Nach seiner Rückkehr trat Valero in den Weltpriesterstand, blieb aber auch der Kunst treu, und erlangte hierin solchen Ruf, dass ihn die neugegründete Akademie von St. Barbara zum Direktor ernannte. Er übergab 1754 zu dieser Ge- legenheit ein Gemälde, welches Mentor vorstellt, wie er dem Te- lemachos Lehren ertheilt, jetzt in der Akademie S. Fernando zu Madrid . Die alte Akademie in Valencia wurde später unter dem Titel S. Carlos zu einer k. Anstalt erhoben, und Valero zu ihrem Präsidenten ernannt. Er widmete sich aber auch als solcher noch dem Unterrichte, da er überhaupt mit grösster Gewissenhaftigkeit seinem doppelten Berufe sich hingab. Bei den Minimos, bei den Trinitariern, bei den Capuzinern, in S. Francisco, S. Julian und S. Andreas zu Valencia sind Gemälde von ihm. Im erzbischöflichen Palaste daselbst findet man mehrere Bildnisse von Prälaten. C. Bermudez verzeichnet seine Werke ausführlicher. Valero starb zu Valencia 1789;
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