Valentini, Sebastiano de, wird seit Zani jener seltene Meister genannt, welchen Bartsch, P. gr. XVI. 240, Sebastian D'VAL. VT. nennt. Bartsch hält ihn für einen venetianischen Maler von Verdienst, und bedauert, dass die Kunstgeschichte nichts von ihm meldet. Zani, Enciclopedia metodica VI. 2. p. 57, war aber so glücklich, ein Blatt mit einer Darstellung aus der türkischen Geschichte aufzufinden, welches bestättiget, dass der Künstler aus Udine stammt, und Sebastianus de Valentinis oder Seb. Valentini heisse. Er verspricht in der Classe II. dieses Blatt näher zu beschreiben. Der vollständige Name auf dem Blatte Nr. 1. heißt demnach: Sebastiano De Valentinis, und der Zusatz VT. auf Nr. 2. bedeutet Uthinensis. Graf Maniago, storia delle belle arti Friulane, Udine 1823, weiss indessen nichts von einem Künstler dieses Namens, es müsste denn Sebastiano Martini da Udine (s. Udine) darunter zu verstehen seyn. Der Familienname des Meisters ist unbekannt; Seb. Martini nennt er sich nach seinem Vater Martino da Udine. Dieser Sebastiano Martini scheint schon in höherem Mannesalter gestanden zu haben, und somit dürfte er nicht jünger seyn, als der Verleger der folgenden Blätter.
- Prometheus an den Kaukasus geschmiedet, und vom Geier zerfleischt. Am Steine rechts vorn: SEBASTIANO D' VAL. VT. 1558 (statt 1558). Dieses gut gezeichnete, und ausdrucksvolle Blatt ist mit sehr sicherer Hand radirt. H. 10 Z., Br. 6 Z. 9 L.
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