Valckenburg, Dirk van » Maler, wurde 1675 zu Amsterdam ge- boren, und von Kuilenburg und M. Musscher unterrichtet. Mitt- lerweile erhielt sein Vater die Stelle eines Schullehrers in Campen, wo sich jetzt der Bürgermeister Hermann von Vollnhoven seiner
Valckenburg wollte 1606 nach Italien reisen, blieb aber in Deutschland einige Zeit beim Baron von Knobel, nachmaligen Bischof von Eichstädt. Dann malte er in Wien einige Bilder für den Fürsten von Lichtenstein . Später kehrte er wieder in das Va- terland zurück, und schlug selbst den vortheilhaftesten Ruf ins Ausland aus. So bot ihm der Prinz Ludwig von Baden vergeblich einen Gehalt von 2000 Thalern an. Der Künstler arbeitete damals für Wilhelm II. von England. Nach dem Tode des Königs sollte er als Hofmaler nach Berlin gehen, zog es aber vor, in der Hei- math zu bleiben. Doch zuletzt quälte ihn seine Frau in dem Grade, dass er in Surinam eine Zuflucht suchte; allein das Clima zwang ihn nach zwei Jahren zur Heimkehr. Jetzt malte er nur mehr Bildnisse. P. van Gunst stach jenes des Arztes B. Nieuwentydt's, und J. Houbracken ein solches des Malers J. Goeree. Im Jahre 1721 starb er. Descamps und van Gool erzählen mehr aus seinem Leben.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_Io3rAAAAMAAJ/