Vaillant, Maler, geb. zu Lille 1628, wurde von seinem Bruder Wallerant unterrichtet, und begab sich dann nach Rom , wo er in der Schilderlei den Namen Lewerik erhielt. Nach sei- ner Rückkehr arbeitete er längere Zeit in Amsterdam und in Rot- terdam, und gründete den Ruf eines tüchtigen Historienmalers. Später (1672) wurde er Hofmaler in Berlin , als welcher er meh- rere große allegorische Darstellungen malte, welche das Haus Brandenburg verherrlichen sollten. Der Churfürst schickte ihn auch nach Wien, um das Bildniss des Kaisers zu malen, wofür ihn dieser mit einer goldenen Kette beschenkte, Starb zu Berlin 1671. Bei Weyermann, Houbracken und Descamps findet man sein Bildniss. Bernigerod, J. F. Leonhard, J. Falk, W. Vaillant und Hainzelmann haben nach ihm gestochen, |
Von seiner eigenen Hand haben wir folgende seltene Schwarz- kunstblätter.
- Eine nackte Frau vom Rücken gesehen, und eine zweite, welche Wasser schöpft. Im Mittelgrunde unterhalten sich zwei junge Männer mit dem Guitarrespiel. Im Grunde ist Landschaft. J. Vaillant fec. Gorjon (Giorgione) invent,
Dieses Blatt zeigt keine große technische Fertigkeit. Vaillant hatte nicht Geduld genug, um Schwierigkeiten zu über- winden, welche diesem Verfahren entgegentreten.
- Der junge schreibende Mann, A. Brouwer p. J. Vaillant fec.
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