Vaccaro, Domenico Antonio, Architekt und Maler, geb. zu Neapel 1680, war der Sohn eines Lorenzo Vaccaro, welcher als Bildhauer , Maler und Architekt die Ansprüche seiner Zeit befrie- digte. Dieser bestimmte den Sohn zu den Wissenschaften; allein Andrea verwendete die meiste Zeit auf die Kunststudien, und zog diese zuletzt vor. Er baute in Neapel die Klosterkirche von Monte Calvario, die Kirche S. Michele Arcangelo, das neue Theater und den Palazzo di Tarsia; ferner den kleinen Palast Caravita zu Por- tici, und die Kirche S. Giovanni zu Capua . Dann restaurierte er die gothische Cathedrale zu Bari , oder änderte sie vielmehr in ein Gebäude griechischen Stils um. Auch als Maler und Bild- hauer befriedigte er den Geschmack seiner Zeit. Sein Werk sind die Deckenbilder in Monte Vergine. P. J. Gaultier stach 1745 nach ihm ein grosses Blatt, welches den heil. Franz Xaver vor- stellt, wie er vor den Indianern predigt. B. F. Caporali stach den heil. Cajetan, wie er von der Madonna das Jesuskind em- pfängt. Das Todesjahr dieses Künstlers, welchen Ticozzi irrig Andrea nennt, ist unbekannt.
Sein Sohn Andrea verlegte sich ebenfalls auf die Baukunst. Ein zweiter Sohn, Namens Ludovico, eiferte dem Vater in allen Künsten nach.
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