Uytenwael, Paulus

Uytenwael, Paulus, nach alter Weise Uytewael und Wten- wael geschrieben, Kupferstecher , ist nach seinen Lebensverhält- nissen unbekannt. Er lebte um 1570 in Utrecht . Es finden sich einige Blätter von ihm, welche in der Manier des E. de Laulne gestochen, aber schlecht gezeichnet sind. Die Arbeit ist sehr mager.

Eine Folge von sechs mythologischen und allegorischen Dar- stellungen in kleinen Ovalen mit Umschriften, theils mit dem Na- men, theils mit den Initialen desselben bezeichnet, so wie mit der Adresse von Johannes Liefrink. H. 2 Z. 6 L., Br. 3 Z., 3 L.

Folgende Blätter machen Bestandtheile aus.

  1. Apollo verfolgt die Daphne. Oval mit der Umschrift: Daph- nem Phebus amat etc. Rechts unten: P. V. W.

  2. Daphne in einen Lorberbaum verwandelt. Pau. Wael. F.

  3. Apollo tödtet die pythische Schlange. Paulus V. Wael. F.

  4. Diana mit den Nymphen verwandelt den Aktäon in einen Hirsch. Ex lex Acteon canibus maleasadis alendis rem per- dit etc. Paulus W. Wael F.

  5. Minerva mit den Musen an der castilischen Quelle, Fama novis fontis cum pallidis attigit aures etc. Paulus W. Wael. F.

  6. Ein Kind mit dem Todtenkopfe neben der Sanduhr. Nascen- tes morimur finisque ab origine pendet. Paulus Wten Wael Ultrai. fecit 1570. Joannes Liefrinck excud.

Hälfte des 15. Jahrhunderts thätig. Er baute die sogenannte Sa- pienza, welche eine Zeitlang zum Löwenzwinger diente, gegen- wärtig zu den großherzoglichen Stallungen.

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