Urbino, Francisco da, Maler aus Genua , begab sich mit Gio, Batt. Castello nach Madrid , um diesem Meister bei seinen Arbeiten im Alcazar hilfreiche Hand zu leisten. Nach Castello's Tod voll- endete er mit seinem Bruder Gio. Maria die Gemälde in der Torre nueva des Alcazars. Hierauf malte er im Escorial das Urtheil Salo- mons in Fresco, ein schon componirtes und gut colorirtes Bild, welches von acht Caryatiden getragen zu werden scheint. Den Rahmen bilden Arabesken. In anderen Räumen des Gemaches stellte er die Propheten, die Evangelisten (Medaillons), die theo- logischen und moralischen Tugenden dar. Von diesem Werke spricht auch Pater Seguenza, der Geschichtschreiber des Escorial , es ist aber nicht das einzige, welches Urbino daselbst ausgeführt hatte. Mit Nicolo Granello malte er Verzierungen im Kloster, wo- für die Künstler 80 Dukaten bezogen. Aus einem Briefe Philipp II. d. d. 15. Febr. 1576, auf welchen C. Bermudez aufmerksam macht, geht auch hervor, dass der Künstler im Palaste zu Segovia gearbeitet habe.
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