Urbini, O.

Urbini, O., Urbino, C., Maler von Crema, bildete sich in der Schule der Campi zu Cremona zum geschickten Künstler. Lanzi nennt ihn einen graziösen und in der Perspektive wohl erfahrnen Meister. Sein Wirkungskreis ist in Mailand zu suchen, wo er Staf- feleibilder und grosse historische Darstellungen ausführte. In Crema malte er wenig. Im Saale des Rathhauses daselbst stellte er Siege und Gefechte seiner Mitbürger dar, als ihm aber bei der Aus- schmückung der Kirche Uriä de' Gatti vorgezogen wurde, begab er sich nach Mailand, wo Urbini Anfangs mit Bernardino Campi arbeitete. In St. Marin della Passione bemalte er mit Daniel Crespi die Orgelflügel. In S. Barnabä ist ein Bild des heil. Hieronymus von ihm, und in St. Maria di S. Celso findet man drei Bilder von Urbani, St. Maximin, die Himmelfahrt Mariä und den Abschied des Heilandes von der Mutter darstellend. Von dem letzteren die- ser Gemälde sagt Lanzi, dass es die Nachbarschaft der besseren Lombarden seiner Zeit nicht zu scheuen habe. In St. Eustorgio zierte er das Gewölbe der Capelle des heil. Vincenz mit Fresco- bildern. Lanzi spricht auch von Frescobildern in S. Lorenzo, wel- che mehr das Saamenkorn als die Frucht eines guten Malers ent- halten. Er meint wahrscheinlich St. Lorenzo in Crema .

Urbini erreichte ein hohes Alter. Sein Testament ist datirt von 1585.

Gandellini sagt, C. Urbani habe auch in Kupfer radirt. Dar- stellungen der freien und mechanischen Künste.

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