Ulrich, Abt zu St. Gallen von 1000—06

Ulrich, Abt zu St. Gallen von 1000—06, und dann Patriarch von Aquileja, war nicht allein Beschützer der Künste und Wissen- schaften, sondern auch ausübender Maler, wie die Schriftsteller seines Jahrhunderts bestätigen. Fiorillo I. 57. verweist auf Burk- hardus, welcher ihn aber auch als Baumeister zu kennen scheint, wenn er sagt: Fecit illam capellam, in qua sepulcrum domini ma- ximo Studio auro et coloribus ornatum positum est. Nach Vollen- dung dieser Capelle weihte er die vier Altäre ein, einen zu Ehren der Dreieinigkeit, einen anderen zu Ehren des heil. Kreuzes. Die Dedication der beiden anderen Altäre bestimmt Burkhard nicht, wenn sie nicht nach den Gemälden benannt waren, welche Ulrich rechts und links der Capelle ausführte. Auf der rechten Wand stellte er die Himmelfahrt der Maria, und an der linken die Be- gräbniss des heil. Johannes dar. Dass diese Bilder in Fresco oder encaustisch behandelt waren, ist nicht gesagt. Dann spricht Burk- hard auch von einer vergoldeten Tafel vor dem Altare des heil.

Ulrich » Maler, lebte um in Brünn . Unter diesem Jahre er- scheint er in einem Losungsbuche (Steuerbuche) der Stadt, zu- gleich mit Anton Pilgram dem Maurer, dessen Name sich an die St. Stephanskirche in Wien knüpft,

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