Tumer, Carl

Tumer, Carl, Maler von Grätz , besuchte in Wien die k. k. Aka- demie, stand dann unter Leitung Führich's in Prag , und schloss sich nach seinem tiefen Gefühle der religiösen Richtung der Historien- malerei an. Tumer fand schon in Wien mehrere Künstler, wel- che von diesem Kunststreben beseelt waren, und wurde später in Rom durch das Studium der älteren italienischen Meister nur noch mehr bestärkt, so dass er jetzt zu den vorzüglichsten Malern der religiösen Schule Deutschlands gehört. Seine Werke offenbaren einen schlichten frommen Sinn. Sein Streben geht auf Einfalt und ächte Frömmigkeit. Im Jahre 1836 malte er zu Rom ein 10 Palm hohes Bild der Kreuzigung Christi, welches seit 1838 in der St. Antonskirche in Triest aufgestellt ist. Dann malte er auch kleinere Staffeleibilder, deren in dem Werke: Christliches Kunststreben in der österreichischen Monarchie, lithographirt sind. Für die dritte Lieferung lithographirte Faust Herr unter F. Ley- bold's Leitung die Mutter Gottes mit dem Kinde zwischen St. Mathäus und St. Katharina, qu. roy. fol. Das Originalgemälde befindet sich im Besitze der Gräfin von Lincker geb. von Arzay. Ein anderes schönes Bild ist durch den Stich von Eichens bekannt. Es stellt die Madonna mit dem Kinde dar, und eine vornehme Familie in Verehrung desselben, gr. fol.

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