Tschedrin, Iwan

Tschedrin, Iwan, Maler zu St. Petersburg , machte sich durch seine architektonischen Ansichten einen rühmlichen Namen. Er malte acht grosse Ansichten der Lustschlösser Pawlowsky, Gatschina und Peterhof in Oel, welche im Antikensaale des Nischailowski- schen Palastes in St. Petersburg aufgestellt wurden. Die Ansicht des Schlosses Pawlowsky sollte 1803 zu Paris in Kupfer gestochen werden, der Künstler starb aber um diese Zeit:

Dieser Tschedrin ist vielleicht der Vater des Malers Tsche- drin, welcher in Diensten des Kaisers Alexander I. stand, und den Ruf eines tüchtigen Meisters hatte. Er malte Bildnisse und Schlachten. Dann lebte auch ein Bildhauer dieses Namens in St. Peters- burg. Er fertigte schöne Büsten, die sich in den Palästen der genannten Stadt finden. Im k. Schlosse sind von ihm Statuen der Venus und des Mars. Auch andere kaiserliche Paläste ver- zierte er mit Werken, welche einen talentvollen Meister verrathen. Er wurde Direktor der k. Akademie und starb 1825 im 76. Jahre.

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