Tröndlin, Ludwig Sigm.

Tröndlin, Ludwig Sigm., Kupferstecher und Lithograph , wurde 1709 zu Freiburg geboren, wo ihm sein Vater, ein Hofge- richtsrath, eine sorgfältige Erziehung gab. Im Jahre 1827 ging er nach München, um an der Akademie der Künste sich in der Malerei auszubilden, und er hatte schon einige glückliche Ver- suche gemacht, als er sich unter Amsler's Anleitung der Kupfer- stecherkunst widmete, die er aber zuletzt fast ausschliesslich mit der Lithographie vertauschte, welche ihm eine ziemliche Anzahl von schönen und grossen Blättern verdankt, deren mehrere als Kunstvereinsgeschenke dienten. Tröndlin lebt noch gegenwärtig in München der Kunst.

  1. Das Bildniss des Malers D. Monten, nach Schön, kl. fol,

  2. Das Standbild Göthe's, nach Rauch in Kupfer gestochen, fol.

  3. Das Abendmahl des Herrn, nach dem Stiche von R. Morg- gen sehr genau lithographirt, für die Herrmann'sche Kunst- handlung in München , gr. qu. fol. Es gibt Abdrücke auf weisses und chinesisches Papier.

  4. Arminius im Treffen auf dem Idistaviso-Felde, nach W. Lindenschmitt's Gemälde im Besitze des Herzogs Leopold von Sachsen, für den Kunstverein in München 1830 gr. roy. qu. fol.

  5. Max Piccolomini's Tod, nach F. Dietz, Geschenk des ba dischen Kunstvereins für 1835, gr. qu. fol. . M

  6. Die Feierstunde im Kloster, nach A. von Bayer 1830 gr. fol.

  7. Die Galathea, nach Rafael 1835, qu. fol.

  8. Die Strafe des Amor und der Psyche, fol.

  9. Das Halleluja, nach Hansoon für das 11. Heft der neuen Malwerke aus München , roy. fol.

  10. Die Gefangennehmung eines österreichischen Generals durch Polnische Uhlanen, nach D. Monten, qu. roy. fol.

  11. Der Dogenpalast von Venedig, nach W. Gail, für das Werk: Neue Malwerke aus München, 9. Heft 1841, roy. fol.

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