Trogg oder Trogl, Philipp, Kupferstecher von München , be- suchte um 1780 die Akademie daselbst, und erhielt dann zur wei- teren Ausbildung eine churfürstliche Pension. Es finden sich schöne Zeichnungen von ihm, darunter einige nach Rembrandt, Brouwer und anderen Meistern. Sie sind in Kupferstichmanier mit der Feder ausgeführt. Auf diesen Blättern nennt sich der Künstler auch P. Trog, auf Stichen Trogg. Sein Todesjahr ist uns unbekannt.
Loth avec ses filles. Rembrandt pinx. P. Trogg sculp. 1739. Copie nach G. F. Schmidt, gr. 49.
Drei Bauern und ein Soldat um den Tisch beim Würfel- spiel. Brouwer pinx. Trogg sculp. Nach dem Bilde in der Pinakothek zu München radirt, qu.
Ein am Tische sitzender Ritter, welcher die am Boden lie- gende Leiche eines jungen Mädchens betrachtet. Radirt, u. fol.
Eine Folge von 6 kleinen Landschaften, bezeichnet: P. Trog. Solche Blätter finden wir im Auktionskataloge des Nachlasses des Domprobstes Freiherrn J. v. Stengel, Mün- chen 1823, angezeigt. Sie scheinen nach Zeichnungen von F. Kobell radirt zu seyn.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_Io3rAAAAMAAJ/