Traunfellner, Jakob

Traunfellner, Jakob, Maler, geb. zu Wien 1742, machte seine Studien an der Kunstschule der genannten Stadt, und widmete sich mit grossem Erfolge dem Landschaftsfache, Er malte wenig Bilder in Oel, es finden sich aber von ihm viele schöne landschaft- liche Zeichnungen mit Figuren und Architektur, theils in Aqua- reile und Gouache, theils in Tusch und Bister, Die Zeichnungen letzterer Art sind zuweilen auf farbiges Papier ausgeführt und mit Weiss erhöht. Zu den Umrissen bediente er sich der Feder oder zeichnete mit dem Pinsel.

Traunfellner war Mitglied der Akademie in Wien und Pro- fessor der Zeichenkunst an derselben. Er starb 1800.

Obigen Taufnamen lesen wir in Meusel's neuen Miscellen XII. 495. Wir finden aber auch mehrere Schwarzkunstblätter von einem G. Traunfellner in Wien erwähnt, welcher wahrscheinlich mit unserm Zeichenmeister Eine Person ist. Die Mehrzahl dieser

Blätter ist sehr gut behandelt. Nagler's Künstler-Lex. Bd. XIX. 4

  1. Büste eines geharnischten Ritters im Profil nach rechts. G, Traunfellner sc. 1795, fol.

  2. Die heil. Jungfrau mit dem Kinde, nach Solimena, fol. Im ersten Drucke vor der Schrift.

  3. Die Erweckung des Lazarus, nach Rembrandt, gr. qu. fol. Im ersten Drucke vor aller Schrift. Es gibt auch Ab- drücke in Farben.

  4. La Nymphe aux Bains. Ein nacktes aus dem Bade gestie- genes Mädchen, sitzend, und zwei andere im Wasser beim Bad. G. Traunfellner sc. 1700. Hauptblatt nach Oel- lenhainz, s. gr. fol. Es gibt auch Abdrücke in Farben. Die ersten schwar- zen Abdrücke sind vor aller Schrift.

  5. Il Soffiatore, nach Quadal, fol.

  6. Il Geloso, nach Quadal, fol. In den ersten Abdrücken sind diese beiden Blätter ohne Schrift.

  7. Eine Alte, Gegenstück zum Geloso, nach Quadal, fol. Im ersten Drucke vor aller Schrift.

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