Tollin, Jean

Tollin, Jean, Goldschmied von Chateaudun, war um 1618 bereits thätig, und so fort bis zur Hälfte des Jahrhunderts. Im Jahre 1632 erfand er die Schmelzmalerei, welche er selbst übte und lehrte, zur Vollkommenheit wurde sie aber von seinen Nachfolgern ge- bracht. Dann zeichnete und radirte er Muster für Goldschmiede, Juweliere, kleine Blätter, die, so wie jene von J. Arnold , Jean Robert und A. Jacquart für Niellen genommen werden könnten, da die Ornamente weiss auf schwarzem Grunde erscheinen.

Sein Sohn Henry, der in Blois lebte, hatte ebenfalls als Schmelz- maler Ruf. Man nennt unter seinen Arbeiten eine Copie der Fa- milie des Darius nach Le Brun, welche in der k. Kunstkammer zu Paris sich befindet. Die Platte ist sechs Zoll breit. Der Gold- schmied Dubie in Paris und Moliere von Orleans machten sich zu

gleicher Zeit als Schmelzmaler einen grossen Namen. Alle diese

Meister übertraf aber Jean Petitot , der Schüler des Henry Toutin, welcher mit Bordier die Schmelzmalerei zu einer bewunderungs- würdigen Höhe brachte.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_Io3rAAAAMAAJ/