Toma, Math. Rudolph. — Tomas

Toma, Math. Rudolph. — Tomas, D. Josef.

Isaakskirche in St. Petersburg, womit er sich auf das christliche Gebiet wagte, und mit Ehren vom Schauplatze trat. Ferner er- wähnen wir der Zeichnung zu einer Medaille von Utkin auf die Vereinigung der uniten Griechen mit der russisch-griechischen Nationalkirche. Auf der vorderen Seite ist das Bild des Erlösers, und die Legende besagt, dass die Trennung durch Gewalt geschah. Auf der Rückseite steht in einer Glorie das heil. Kreuz, und die Legende spricht den Triumph der rechtgläubigen Lehre aus, den 25. März (8. April) 1830. Clemens VIII. liess 1506 eben- falls eine Medaille prägen, mit dessen Bildniss auf dem Avers und dem Papst auf dem Throne im Revers. Auf dieser Denkmünze liest man: Ruthenis receptis. Die genannte Medaille auf die Ein- verleibung der Ruthenen mit der russischen Kirche fand allgemei- nen Beifall, da Utkin dieselbe meisterhaft in Stahl behandelte. Früher hatte Tolstoi selbst in Stahl geschnitten. Sein Werk ist die Medaille der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg von . In der neuesten Zeit befasste sich der Künstler auch mit der Galvanographie . Mehrere seiner kleinen plastischen Ar- beiten sind auf solche Weise für die Dauer erhalten.

Der Kaiser Nicolaus I. ernannte diesen kunstreichen Grafen zum zweiten Präsidenten der Akademie in St. Petersburg, nach- dem er schon mehrere Jahre in der Reihe der Mitglieder dersel- ben allgemeine Achtung genossen hatte. Im Jahre arbeitete er an einem umfassenden Werke über seine plastischen Schöpfun- gen, welche in Abbildungen der Kunstwelt überliefert werden soll- ten. Im Jahre 1841 zeichnete C. Vogel von Vogelstein in Dresden das Bildniss dieses berühmten Mannes. Es befindet sich in der bekannten Portraitsammlung desselben.