Tode, O. H. de. — Toeche, Carl. 537 Tode, O. H. de, nennt Basan einen dänischen Kupferstecher, der nach C. van Mander das Bildniss des Königs Friedrich II von Dänemark gestochen hat, und 1750 starb. Unter diesem angebli- chen Tode ist Edward Helmont de Lode zu verstehen. Todenwarf, Carl Wolf von, Kunstliebhaber, stand in Dien- sten des Grossherzogs von Weimar , wurde zuletzt Kammerath, und starb 1816 auf seinem Gute in Hessen . Er zeichnete land- schaftliche und architektonische Ansichten, Conrad Horny radirte nach ihm zwei Hefte mit acht Ansichten der Wartburg bei Eisenach . Tolieschi, Pietro, nennt Gandellini einen Kupferstecher, der um tätig war. Er stach perspektivische Darstellungen, Land- schaften mit Architektur und andere kleine Blätter. Tolli, 1687, G. Kupferstecher , blühte zu Anfang des 10. Jahr- hunderts. Wir fanden folgendes Blatt von ihm erwähnt: Christus im Oelgarten betend, nach G. B. Crespi punktirt, gr. fol. Todeschios, Balthasar, Maler zu Mailand , wird kurzweg von Bartsch IV, 412. erwähnt. Todeschis, Giovanni Battista de, Maler, ist wahrscheinlich eine Person mit G. B. Tedesco von Verona , welcher nach Pozzo Schü- ler des A. Voltolino und des L. Dorigni war. In den Kirchen zu Verona sind Bilder von ihm, die er um ausführte. Dann haben wir auch ein radirtes Blatt von ihm, welches nach Bartsch XXI. 207, als Nachahmung eines Blattes von F. van Wyn- aerde zu betrachten ist. Es ist schlecht gezeichnet, aber male- risch radirt.
- Der Leichnam des Herrn im Schoosse der Maria von zwei Engeln angebetet. Rechts kniet eine heilige Frau in Thrä- nen. Links unten auf der Bandrolle: ALT. illustre 539. e Pron. Mio Coll.mo il Sig. Antonio Lnnio — Joan. Batta de Todeschis fecit et sculpsit. H. 5 Z. 5 L., Br. 8 Z. 6 L. Todi, Pietro da, fertigte um 1331 im Chore des Dom zu Orvieto Arbeiten in eingelegtem Holz. Seiner erwähnt die Storia del Duomo., Roma 1701, pag. 381. Todi, Pietro Paolo de, Bildhauer von Rom, war Schüler von Paolo Romano, und stand diesem längere Zeit als Gehülfe zur Seite. Er fertigte mit ihm die silbernen Statuen der Apostel, wel- che vor der Plünderung Roms in der päpstlichen Capelle waren, und damals geraubt wurden. Dann fertigte er mit Nicolo della Guardia die Grabmäler Pius II. und III. Vasari setzt die Blüthe- zeit dieser Künstler zu Anfang des 16. Jahrhunderts. Töd, Emil, Bildhauer zu Berlin, stand daselbst um 1856 unter Leitung des Professors Wichmann. Es finden sich Büsten, Figu- ren und andere Bildwerke von seiner Hand. Töpp, C. F. Landschaftsmaler von Berlin, machte seine Studien an der Akademie daselbst und begab sich dann 1857 zur weiteren
Tödtebeer, Franz Julius, Bildhauer, geboren zu Zelle im Für- stenthum Lüneburg 1675, war Schüler von Weymar Heyneman zu Braunschweig, und dann von Eberhard Wulf zu Hildesheim. Er arbeitete mit Ruhm an den Höfen zu Altenburg, Weimar und Strelitz. Im Jahre 1604 hielt er sich in Leipzig auf, und starb dasselbst 1648. Carpzow hielt ihm seine Leichenrede, und diese ist gedruckt,
Sein Sohn Christian Julius war ebenfalls Bildhauer,
lebte um 1648 in Stockholm.