Tischbein, Johann Jakob, Maler, der sechste Sohn des Bä- ckers Johann Heinrich von Hayna, wurde daselbst geboren. Er lernte bei Zimmermann in Cassel die Tapetenmalerei, gelangte
aber in der Folge zum Rufe eines geschickten Malers in Ölg. An- fangs war er in Hamburg thätig, wo der Künstler viele Porträts malte, deren mehrere durch den Kupferstich bekannt sind. Ein- ige seiner Porträts sollen in der Weise Denner's, und sehr weich behandelt seyn. Später liess sich Tischbein in Lübeck nie- der, wo er meistens Landschaften malte. Diese Bilder sind mit Kü- hen und Schafen staffirt, und im Style Berghem's behandelt. Wenn er Pferde anbrachte, nahm er Wouvermans zum Vorbilde. Die Thierstücke dieses Meisters fanden grossen Beifall. Er starb zu Lübeck 1791. In Meusel's Museum XVI. ist ein Nekrolog des- selben, in welchem seinen Werken eine ehrenvolle Zukunft pro- phezeit wird.
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