Tiers, Jean Baptiste, Landschaftsmaler, ein Franzose von Ge- burt, machte seine Studien in Paris , und ging dann als Pensionär des Königs nach Italien , um in Rom seine Ausbildung zu voll- enden. Später liess er sich in Florenz nieder, zu einer Zeit, als Raphael Morghen seine ersten Arbeiten im landschaftlichen Fache lieferte. Tiers nahm sich des jungen Künstlers freundlich an, und gab ihm Unterricht im Zeichnen. Morghen machte mit ihm mehrere Wanderungen, um nach der Natur zu zeichnen. Von den verschiedenen Ansichten, welche Morghen im Hause seines Vaters Filippo stach, die aber den Namen desselben tragen, dürf- ten mehrere nach Zeichnungen von Tiers und Morghen ausge- führt seyn. Unser Künstler hatte als Landschaftsmaler Ruf, er rühmte seinen Baumschlag und die Harmonie seiner Himmel, wie Fiorillo bemerkt. Eines seiner Bilder, welches 1788 im Palazzo Farnese ausgestellt war, wurde besonders reizend befunden. Tiers starb um 1810.
C. Gutenberg stach nach ihm den Ausbruch des Vesuv, qu. fol.; Nicolet den Taranteltanz, qu. 4.; Varin u. a. verschiedene
italienische Landschaften,
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