Tiebel, J. G. Friedrich, Maler von Dresden , war der Sohn eines Malers, worunter vielleicht der von Füssly erwähnte Chri- stian Friedrich (gest. 1763), oder Joh. Christoph Tiebel (gest. 1755) zu verstehen ist. Er widmete sich unter Joseph Roos der Land- schaftsmalerei, malte aber nur in Gouache . Diese Bilder fanden vielen Beifall und wurden in Sammlungen aufbewahrt. Sie sind mit Figuren und Thieren staffirt, und in großem Formate. Die- ser Künstler starb um 1794 als Vorsteher der Malerei in der Por- zellanmanufaktur zu Meißen. An dieser Anstalt war sein Sohn Blumenmaler , leistete aber nichts Bedeutendes. Er arbeitete noch um 1815. Einige seiner Zeichnungen wurden gestochen. Zwei Ansichten des Schonergrundes bei Dresden, gest. von Scheibner, qu. fol.: Zwei Gebirgslandschaften von G. W. Weise in J. G. Wagner's Manier radirt und gest. 1777, , qu. fol. Alle diese Blätter haben Staffage von Figuren und Thieren, und sind beachtenswerth.
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