Thompson, BlCh8!‘d‚ Kupferstecher (?) und Verleger , war um 1670 in London thätig. Unter seinem Namen als Aunstverleger erschienen mehrere säuönc Schwarzkunstblätter , auf welchen er sich zuweilen Thomson und Tompson nennt. Sie reichen in die frühere Zeit der Erfindung der schwarzen Manier hinauf. Ob er selbst die Kunst geübt hat, ist zweifelhaft. Er hatte eine Dru- ckerei und einen Kunstverlag, für welchen diese Blätter, wenig— stens grösstentheils, von anderen Künstlern geschabt wurden. Sein eigenes Bildniss hat F. Place nach Zoust gestochen.
His Highness the Prince of Orange, später Wilhelm III. von England. Kniestück, im Hintergrunde eine Schlacht, P. Lely pinx. R. Thompson excudit, fol,
Her Highness the Princess of Orange, Kniestück mit Blu- menkorb. P. Lelly Pinxit. R, Thompson excudit. Sehr selten, fol.
Prinz Rupert von der Pfalz, als Pair von England , Knie- stück. Lely Pinxit, R. Thompson excudit, fol.
Gilbert Shelton Archiepiscopus Cantauriensis, sitzend im Lehnstuhle mit dem Buche. Sehr seltenes Kniestück, gr. fol.
The Right Hon.ble Lady Ann Mountagu, sitzend im Knie- stück. P, Lely Pinxit. R. Thompson excudit. Sehr selten, fol.
Thomas Windham Esq. Kniestück mit Perücke, S. Ralph Cole Bart pinxit. R. Tomson excudit, fol.
Lucas von Uffele, auf einen Negerknaben gestützt. Titian Pinxit. R. Thompson excudit. Sehr selten, fol.