Thomann von Hagelstein, Ernst Philipp, Maler und Kupfer - stecher, geb. zu Augsburg 1657, machte seine Studien in Italien , und erwarb sich den Ruf eines der besten Künstler seiner Zeit. In den Kirchen von Augsburg sind Altarbilder von ihm, worunter Christus mit den Kindlein in der heil. Kreuzkirche zu nennen ist. Auch Bildnisse malte er. E. C. Heiss stach jenes des Patri- ziers David von Stetten, L. Vogel ein solches, des J. F. Herwart und des Narcissus Rauner. Auch die Blätter der Funeralien der Gräfin Dorothea zu Egg und ihres Sohnes Friedrich Julius sollen nach seinen Zeichnungen in schwarzer Manier gestochen seyn.
In der späteren Zeit seines Lebens befasste er sich mit der schwarzen Manier, und hatte hierin in Augsburg nur Einen Vor- gänger, Starb 1627.
C. Kilian stach sein Bildniss.
N. Narcissus Rauner Ephorus Alum. Colleg. Aug. Evan., E. P. Thomann ab Hagelstein Pinxit et elaboravit in aere. Un- ten auf einer eigenen Platte: Nobilissimo Dno. Joh. Tho- mae Raunero a Miringen etc. Offert E. P. T. ab H. Oval fol.
Einige Thier- und Jagdstücke. Solche Blätter werden dem Künstler von Stetten (achter Brief) beigelegt, wir fanden aber keines derselben näher bezeichnet.
Im neunten Brief legt Stetten auch dem Tobias Heinrich Thomann von Hagelstein Thierstücke in schwarzer Ma- nier bei.
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