Theobald, Daniel, nennt Füssly einen Kupferstecher , von we-
lchem man ein Bildniss des Theobald kennen.
Theochotos, nennt sich der Fabrikant einer schönen Vase mit weis-
sen und violetten Ziertheilen, die zu Volci gefunden wurde, und in das Cabinet Durand (Nr. 884 p. 281 ed. Campanari) kam. Der Künst ler nennt sich in alten Schriftzeichen: GEOCHOTOS MEIMNOZ Theodos, der Sohn des Hegylos, Holzschnitzer und Toreut am
Lakedämon, war Schüler von Dipoenus und Scyllis, und blühte um Ol. 55. Er fertigte Götterbilder von Holz, mit Elfenbein und Gold überzogen (xXpocXearıya ayauara.) Im Schatzhause der Epidamier zu Olympia sah Pausanias von ihm eine grosse F gurengruppe aus Cedernholz: Atlas mit dem Himmelsglobus, Her cules mit den Aepfeln der Hesperiden und der sich um den Baum windende Drache. Im Tempel der Juno zu Olympia waren die Statuen der fünf Hesperiden. Diese Bilder waren von Bronze und Gold, ebenfalls Werke der Toreutik. S. darüber Müllers Archäologie $. 82.