Thalhofer, Zeichner und Fechtmeister, war zu Anfang des 16. Jahr- hunderts thätig, und einer der berühmtesten Männer seines Fa- ches. Auf der herzoglichen Bibliothek zu Gotha wird ein Fech- buch von ihm aufbewahrt, welches mit Zeichnungen versehen ist, und von Dr. Schlichtegroll: Thalhofer, oder Beitrag zur Literatur der gerichtlichen Zweikämpfe 1817, ausführlich beschrieben ist. Ein zweites Werk dieses Fechtmeisters findet sich im Manuscrite in der gräflichen Bibliothek zu Aulendorf in Würtemberg, ein Turnierbuch mit vielen Handzeichnungen, welches den Unterricht enthält, den Thalhofer einem Luitold von Königseck im Ringen, Fechten mit dem Dolch, Schwert, der Lanze u. s. w. ertheilte, S. Verhandlungen des Vereins für Kunst und Alterthum in Ulm und Oberschwaben IV. S. 44.
Thalhofer starb 1777 in Würzburg als fürstbischöflicher Hof-
maler.
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