Teschler, Johann, Bildhauer und Stempelschneider von Nürnberg , ist uns namentlich durch J. Neudörffer bekannt, der in seinen Nachrichten von den vornehmsten Künstlern etc. sagt: »Er war nicht weniger künstlich geübt und erfahren als P. Flötner, seine Lust war im Marmorstein zu schneiden, daraus machte er ganze Bildnisse von solcher lieblichen und gerechten Proportion, daas es wunderlich zu sehen war. In Conterfaiten war er sehr fleissig und bei den Erzherzog Maximilian fast angesehen, er zog auch auf den Reichstag darauf er grosse Herrscher porträtirte.« Teschler hielt sich auch zwei Jahre in Italien auf, besonders in Venedig . Mit
einem Schatz von Kunstwerken und Zeichnungen kehrte er in die Heimat zurück, wo er 1546 starb.