Terwesten, Elias, Maler, genannt Paradisvogel, wurde im Haag geboren, und von seinem Bruder Augustin (Snip) unterrich- tet. Er war ein Künstler von Talent, dessen Werke gesucht wur- den. Der Prinz Statthalter war sein besonderer Gönner und auch andere Staatspersonen fanden Gefallen an seinen Werken. Diese bestehen meistens in Blumen- und Fruchtstücken, und in einigen Genrebildern, scheinen aber wenig bekannt oder verges- sen zu seyn. Später begab sich der Künstler nach Rom , wo die leichtfertige Silderbent den, sonst so liebenswürdigen Mann in einen elenden Wicht verwandelte, so dass nach Descamps Be- hauptung ihn sein Bruder Matthäus 1666 kaum mehr kannte. In dieser Silderbent erhielt er den Beinamen Paradisvogel, weil er die- sen Vogel gern in seinen Gemälden anbrachte. Er verheiratete sich in Rom, gerieth aber durch sein unordentliches Leben in Dürftigkeit, und starb 1724 im Elende.
Es finden sich auch radirte Blätter von seiner Hand, die sel- ten vorkommen. Christ sagt, dass er Blätter in der Manier von Rembrandt und Ostade gefertigt, und selbe mit Tw. bezeich- net habe, ohne eines derselben zu nennen. Auf Blumenstücken fin- det sich jenes Zeichen.
- Eine Gesellschaft fröhlicher Bauern bei italienischen Ge- bäuden. E. Terwesten. kl. qu. fol.; Bei Weigel 2 Thl. 8 gr. /
- Blätter mit Blumen und Früchten, mit Tw. bezeichnet:
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_mcjr-FOmCYUC/