Taurné, Mme. Léonie

Taurné, Mme. Léonie, Malerin zu Paris , wurde um 1816 gebo- ren, und geniesst bereits als Künstlerin Ruf. Sie malt Genrestu- cke, welche mit grossem Beifall gesehen wurden, wie der ster- bende Dichter, ein Gemälde von .

Auf der Bibliothek des Klosters St. Giustina wird eine hand- schriftliche Biographie dieses ungewöhnlichen Mannes aufbewahrt, zugleich mit der Beschreibung der neutestamentlichen Darstellun- gen an den genannten Chorstühlen von D. Gironimo da Potenza, worauf Brandolese in seinen Pitture, Sculture etc. di Padova p. 302 aufmerksam macht.

Taurini malte auch in Öel. Lomazzo weiss von einem Erz-

engel, welchen er für St. Maria secreta in Mailand malte. Holz- schnitte dieses Meisters finden wir nicht beschrieben. Es könnten aber deren in alten Druckwerken vorkommen, deren viele mit Formschnitten sich finden. In dieser Hinsicht sind die Leistungen der Paduaner Schule noch genauer zu erforschen.

Sein Sohn Johann Taurini arbeitete in gleicher Kunst. Lo- mazzo schreibt ihm die Chorstühle von S. Celso in Mailand zu. Das Todesjahr dieses Künstlers ist unbekannt.