Swebach, Eduard

Swebach, Eduard, Maler, der Sohn des Obigen, wurde um 17 in Paris geboren, und von seinem Vater unterrichtet, dessen Bahn er mit solchem Glücke betrat, dass er noch zu Lebzeiten dessel- ben mit Ehren genannt wurde. Seine Bilder sind sehr geistreich und lebendig aufgefasst, und dann mit grosser Delicatesse behan- delt. Sie bestehen in militärischen Scenen, in Pferde- und Jagd- stücken und in Landschaften. Einige der letzteren sieht man im Museum zu Lyon , Mehrere seiner früheren Bilder sind auf einer Reise in Russland entworfen, die er dann zu Paris in Oel aus- führte. Auf dem Salon von 1822 sah man einen Pferdemarkt in der Umgegend von Moskau, dann zwei russische Reisebilder zur Sommer- und zur Winterszeit, etc. Besonders lebendig sind seine Marktstücke, so wie die Jagden. Eine solche brachte er 1838 auch zur Kunstausstellung in Berlin .

Ferner haben wir von Swebach ein Album lithographique, wel- ches 1831 bei Engelmann in Mühlhausen erschien. Es enthält in 12 Blättern militärische Scenen und Pferdegruppen. H. 12 Z., Br. 18 Z. In 12 anderen lithographirten Blättern gab er »Souvenirs de la Russie«, welche ebenfalls in Pferdestücken bestehen.