Suntach, Anton und Johann, Kupferstecher , sind nach ihren Le- bensverhältnissen unbekannt. Der erstere, Volpato's Schüler , lebte nach Verrei (Notizie etc. Venezia 1775) in Bassano, und arbeitete für den Verlag des Kunsthändlers Remondini, kurz vor dem Er- scheinen des Werkes dieses Schriftstellers. Er hielt sich auch ei- nige Zeit in Rom auf, wo er einige Bilder Rafael's zeichnete und in Kupfer stach. Etwas jünger ist Johann Suntach, der wahr- scheinlich mit G. (Giovanni?) Suntag eine Person ist. Dieser scheint in Paris Schüler von Wille gewesen zu seyn. Er stach nach die- sem, nach Denon, Rembrandt und anderen Meistern. Es wird deutlich ein G. Suntach unterschieden, der Blätter von Rembrandt copirt, und nach St. de Non radirt hat. Im Cataloge der Samm- lung des Baron V. Denon wird seine Blüthezeit muthmasslich um 1750 gesetzt, er scheint aber später gearbeitet zu haben. A. Sun- tach lebte in der späteren Zeit zu Wien.
Adam und Eva mit ihren Kindern im häuslichen Beruf, nach Rafael's Bild in den vatikanischen Loggien, gr. qu. fol.
Abraham und die drei Engel, nach Rafael's Bild in den Log- gien des Vatikan, s. gr. fol.
Joseph erzählt den Zögern seine Träume, nach Rafael's Bild in den Loggien, gr. qu. fol.
Moses mit den Gesetztafeln, nach Rafael's Bild in den
Loggien, qu. fol.
Die Cornarina, Rafael's Geliebte, halb entblösst in einem Gebüsche sitzend, nach dessen Bild im Palast Barberini. Sun- tach direx., gr. fol.
Jupiter liebkoset die mit dem Gürtel der Venus geschmückte Juno, nach G. B. Cipriani. A. Suntach direx. Rund, 4.
Badende Nymphen, nach demselben. Rund, 4.
Allegorie auf die Unwissenheit, welche das Licht der Phil. osophie auszulöschen sucht: L'ignoranza depinta al natural etc., Kupie nach Denon, qu. 4,
Communion, nach F. Wheatly von G. Suntach gestochen, für Randon et Comp. in London.
Der schlafende Philosoph, nach Rembrandt's höchst seltenem Blatte, Nro. 145 dessen Werkes. S
Einige andere Copien nach diesem Meister, die wir nicht detailliert fanden.
L'École du bon goût, reiche Gruppe nach C. Dujardin's Bild aus dem Cabinet Poullain, fol.
La Tante,
La Belle-mère, beide nach Wille und nach Bildern aus dessen Sammlung. Bruststücke in architektonischer Einfas- sung, so wie Wille sie anbrachte, 4.
Die vier Tagszeiten in schönen Landschaften mit reichen Thier- und Figurengruppen, nach N. Berchem, in klei- nerem Maasstabe als die Blätter von J. Ph. le Bas. Oval, qu.8.
Die Künste, sechs stehende Figuren nach F. Maggiotto, von Verci erwähnt, und dem A. Suntach beigelegt.
Sechs Blätter mit malerischen Einfällen, nach Schenau, die- jenigen, welche R. Gaillard radirt hat, wie Verci bemerkt, und selbe dem A. Suntag beilegt.
Mm. Le Brun, Kniestück an der Staffelei sitzend und Ra- fael's Bildniss malend. Dess. par M. De Non. Gravé par M. Jean Suntach, Schön radirt, 4.
. Dieses Blatt wird im Cataloge der Sammlung des Baron Stengel erwähnt.
- Mme. Hart, später Milady Hamilton, halbe Figur bei An-
tiken stehend. Denon del. Suntach sculp., 8.
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