Suhrlandt, Carl Budolph

Suhrlandt, Carl Budolph, Maler, geb. zu Ludwigslust , be- gann seine Studien unter Leitung des obigen Künstlers, und be- gab sich 1802 zur weiteren Ausbildung nach Dresden . Er widmete sich vornehmlich der Bildnissmalerei, worin er schon damals grosse Uebung erlangt hatte, wie diess das Bildniss des kgl. sächsischen Bibliothekars Dassdorf beweiset, welches 1803 zur Ausstellung kam, und mit allgemeinem Beifall aufgenommen wurde, was theil- weise auch auf Rechnung des liebenswürdigen Greises kommen durfte. Hierauf arbeitete er einige Zeit im Atelier des Historien- malers Grassi, bis er nach Wien sich begab, um Füger kennen zu lernen. Von da aus ging der Künstler nach Rom , wo er aber von jener Richtung, welche mehrere der erleuchtetsten Mei- ster bezeichneten, fern blieb. Er copirte Bilder von Titian, Guido Reni, van Dyck und anderen, und einige dieser Copien werden jetzt in der Gallerie zu Schwerin aufbewahrt. Suhrlandt blieb vornehmlich beim Bildnisse, und leistete hierin Vorzügliches. Er lebte noch 1818 in Rom, wo damals Professor Vogel von Vogelstein sein Bildniss zeich- nete, um es seiner Portraitsammlung einzuverleiben. Später kehrte der Künstler nach Schwerin zurück, und wurde daselbst vom Grossherzoge zum Professor der Malerei ernannt. Er malte auch das Bildniss des Grossherzogs Friedrich Franz von Mecklenburg, welches er selbst lithographirte, so wie jenes des Ministers von Plessen, beide in fol. S. Bendixen lithographirte 1830 nach sei- nem Gemälde das Bildniss des russischen Gesandten bei den Hanse- städten, des Herrn von Struve, fol.

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