Sueur, Eustache le

Sueur, Eustache le, Maler, einer der ausgezeichnetsten französi- schen Meister des 17. Jahrhunderts, war der Sohn eines Bildhauers von Mont-Didier, und wurde 1617 zu Paris geboren, wo er unter Leitung S. Vouet's so schnelle Fortschritte machte, dass selbst C. le Brun und P. Mignard ihm nicht folgen konnten. Er lieferte schon während seiner Lehrzeit acht grosse Bilder, welche den Traum des Polyphilus zum Vorbilde hatten. Dieses Werk ist von Francesco Colonna verfasst und in seinen verschiedenen Ausgaben mit Holzschnitten geziert, die nach den Zeichnungen von Gio. Bellini und Andrea Mantegna, oder wie einige geglaubt haben, nach jenen von Rafael gefertigt seyn sollten *). Diese Blätter ha- ben den Künstler wahrscheinlich zu seinen Compositionen begeistert, wodurch er schon frühe mit der Weise der älteren italienischen Schule bekannt wurde. Dieses Werk könnte ihn auch zum Stu- dium der Antike und der Werke Rafael's geführt haben, deren er in Original und in Nachbildungen vorfand, und somit wird es er- klärlich, dass E. le Sueur sich den Ehrennamen eines französischen Rafael erwerben konnte; ohne Italien gesehen zu haben. Auf ihn, sagt Kugler (Handbuch S. 823), hatte der edlere Schönheits- sinn, der Rafael's Compositionen durchdringt, lebhaft gewirkt; er wusste sich demselben nicht ohne Glück anzunähern, und die- sen reineren Adel der Form zugleich zum Ausdruck einer milden und eigenthümlich liebenswürdigen Gemüthsstimmung zu machen. Ohne jenen Aufwand an Geist, der bei Poussin ersichtlich wird, wirken seine Bilder dennoch anziehender als die Werke des letz- teren, erscheinen sie überhaupt als die würdigsten Leistungen der französischen Schule. — Man erkannte aber auch die Verdienste dieses Meisters. Er wurde schon als junger Mann Mitglied der alten Akademie des hl. Lucas in Paris, und als 1648 die neue er- richtet wurde, war er unter der Zahl der zwölf ältesten Mitglieder dieser Anstalt, und zugleich das edelste unter ihnen. Allein, wie

*) Siehe hierüber Benedetto Montagna, IX. 407. Nagler's Künstler-Lex. Bd. XVII, 35

Galerie im Vergleiche mit le Sueurs Cabinet der Musen im Hut als Pfuschwerk sei, was ihn bald in Verzweiflung brach und Und er selbst konnte den Werken seines Nebenbuhlers den innern Beifall nicht versagen, der bei der Betrachtung der Darstellun- gen aus dem Leben des hl. Bruno in der Carthause vor C., Sin- moneau, der sich versteckt hielt, in die Worte ausbrach: Ach schön! Wie wohl gedacht! Wie bewunderungswürdig! Einen so- chen Gegner musste le Brun wohl lieber in der Grube wissen, da er den Edelmuth desselben nicht besass. E. le Sueur erkannte jedes Verdienst, und fand nur sich selbst unvollkommen. So er- klärte er nach dem Zeugnisse seiner Zeitgenossen die meisterhaf- ten Bilder aus dem Leben St. Bruno's für blosse Skizzen. Er sagte oft, sein Schwager Thomas Gouli habe ihm dabei viel ge- holfen, und die landschaftlichen Gründe gemalt u. s. w. Dennoch sicherte ihm die Nachwelt unsterblichen Ruhm zu, und sie bedau- ert den frühen Tod des Meisters, welcher 1655 im 38. Jahre erfolgte. Tailasson (Observations sur quelques grands peintres, er- sien 1807) bemerkt, selbst dieses Bedauern reisse noch zu grössere Lobe hin, und die trauernde Cypresse, die sich durch den Lor- beer seines Kranzes winde, erhöhe noch den Glanz desselben. Wenn man auch noch fragen sollte, mit welcher Stelle er beglück- t worden sei, so ist diess jene eines Inspektors der Eingangs- Zol- leinernehmer von Paris. Die verächtliche Antwort eines Edelmanns an der Barriere de l'Ourthe, der die Einnehmer und den Inspek- tor beschimpfte, soll die Veranlassung zu seinem Cyclus aus dem Leben des hl. Bruno gewesen seyn. Lesueur forderte Genugthuung, welche der Adelstolz verächtlich ablehnte, und erst als der Künstler sich nannte, glaubte der Beleidiger die Herausforderung doch nicht abschlagen zu dürfen. Sie begaben sich auf der Stelle hinter die Mauern der Carthäuser, und hier streckte Lesueur dem Junker todt zu Boden. Er suchte jetzt im nahe Kloster Schutz, und dieser unfreiwilligen Zurückgezogenheit kan man der Sage nach allerdings die herrliche Folge von Bildern aus dem Leben des hl. Bruno verdanken.

Diese Meisterwerke waren im Kreuzgange der Carthäuser, die Tafeln durch Feuchtigkeit und durch böswillige Umsturz gelitten hatten. Es wurden einige Figuren verstümmelt, und Köpfe mit Messern abgeschabt. Diesen Frevel schoben einige Schrift-

  1. Dr. Raymond, Canonicus von Notre-Dame zu Paris, predi- g't vor einer zahlreichen Versammlung und in Gegenwart gt. Bruno's, der links mit dem Buche steht.

  2. Der Tod des Dr. Raymond. Er liegt auf seinem Lager, und ein Priester mit zwei Clerikern reicht ihm das Crucifix. Ueber seinem Haupte zeigt sich der Teufel.

  3. Raymond erhebt sich während der Offizien vom Sarge, und erklärt dreimal, dass er durch Gottes gerechtes Urtheil ver- dammt sei. Um ihn sind die Canoniker versammelt, mit St. Bruno, der über das Ereigniss erschrickt.

  4. St. Bruno vor dem Crucifixe im innigsten Gebete, wäh- rend in der Ferne die Leiche Raymond's ins Grab gesenkt wird,

  5. St. Bruno lehrt zu Reims Theologie.

  6. St. Bruno beredet seine Schüler und Freunde, mit ihm der Welt zu entsagen und in die Einsamkeit zu ziehen.

  7. Dem Heiligen erscheinen im Traume drei Engel, um ihn über seinen Entschluss zu belehren. Diese Composition wird vor vielen anderen ausgezeichnet,

  8. St. Bruno und seine Gefährten vertheilen vor der Abreise nach Grenoble ihre Habe an die Armen.

Auch die Skizze zu diesem Bilde ist im Pariser Museum, zeigt aber Abweichungen.

  1. Die Ankunft St. Bruno's, und wie ihm der hl. Bischof Hugo erzählt, dass ihn der Herr im Traume in eine Einsamkeit sei- ner Diöcese, Chartreuse genannt, geführt, und ihm befohlen habe, einen Tempel zu bauen.

  2. St. Bruno und seine Gefährten zu Pferde von St. Hugo nach Chartreuse geführt.

  3. St. Bruno betrachtet den Plan der Kirche Notre-Dame de Casalibus oder des Solitaires, und jenen der sieben kleinen Cellen, welche er auf dem Rücken eines Berges erbaute (1084).

  4. St. Hugo überreicht dem hl. Bruno und seinen Gefährten das Ordenskleid,

  5. Papst Victor II. auf dem Throne bestätiget im Consisto- rium den Orden der Cisterzienser.

  6. Papst Urban II. lädt den hl. Bruno nach Rom ein, und die Gesandten erwarten die Antwort.

  7. Die Ankunft des Heiligen in Rom, wie er dem Papste die Füße küsst,

  8. St. Bruno schlägt knieend die erzbischöfliche Mitra aus.

  9. St. Bruno mit seinen Brüdern in Kalabrien. Er betet in der Celle der dort gegründeten Kartause.

  10. Roger, Graf von Sizilien und Kalabrien, verirrt sich auf der Jagd in die Einöde, und kniet betend vor St. Bruno.

  11. St. Bruno erklärt dem Grafen Roger im Traume, dass ihn seine Genenral Sergius an den Prinzen von Capua verrathen wolle.

  12. Der Tod des hl. Bruno in Mitte seiner Mönche. Er liegt in der Celle auf seinem Lager. Dieses Bild erklärte man als Meisterwerk in der Anordnung, im Ausdrucke und in der Lichtwirkung. Die ernste, tieferliche Handlung, der Schmerz der Brüder, der ehrwürdige Tod auf seinem Stroh- lager erfüllt das Herz mit heiligem Schauer.

  13. Die Aufnahme des Heiligen in den Himmel,

Nicht zu dieser Folge gehörig ist ein anderes Bild aus den Leben des hl. Bruno, ebenfalls im Musée royal. Es stellt den hl. Bruno vor, wie er den Plan der Kartause in Rom untersucht H. 11 m. 62 c., Br. 11 m. 14 c. Auch in der Gallerie des Museums zu Berlin ist eine Darstellung aus dem Leben dieses Heiligen, wie er in seiner Celle betet, mit der Aussicht auf Landschaft durch die Thüre, gegen 5 F. hoch,

Ausser dem genannten Bildercyclus besitzt das Museum des Louvre auch das berühmte Bild, welches die Predigt des hl. Paul zu Ephesus vorstellt, welches er 1650 für einen Altar in Notre Dame zu Paris um 4060 Livr. fertigte, eine edle, ergreifende Com- position. Alle verschlingen die Worte des Heiligen, einige schreibt sie auf, andere übergeben in Wuth die Bücher der Weisen den Flom- men. In diesem Museum ist auch das herrliche Gemälde, welches den hl. Bischof Martinus von Tours die Messe celebrirend vorstellt, wie sich während der hl. Handlung über seinem Haupte eine feur- rige Kugel zeigt. Drei Mönche, ein Priester und eine heilige Jungfrau sehen mit Erstaunen die Erscheinung. Dieses Bild stammt aus dem Kloster Marmoutier, und die Skizze kam vor einiger Zeit in den Besitz des Königs von Bayern. Ein anderes berühm- tes Bild des französischen Museums, ehemals in St. Gervais, zeigt die Marter der Heiligen Protasius und Gervasius dar. Dieses wurde neben der Predigt des hl. Paulus mit den schönsten italienischen Werken verglichen. F. Perrin malte die Marterscene in einer Capelle von St. Gervais grau in grau auf Glas, so wie er die Grablegung und eine Flucht in Aegypten. Diese Bilder liess Lenoir zur Zeit der Revolution wegnehmen, um sie in dem von ihm gegründeten Museum vor dem Verderben zu retten. Das Orgelgemälde der Grablegung be- findet sich im Museum des Louvre, daselbst sind auch noch einige andere religiöse Bilder: Christus an der Säule gegeisselt, aus der alten Gallerie; die Kreuzschlantung, Christus der Magdalena erscheinend, der englische Greis, die hl. Scholastika, wie sie dem hl. Benedikt er- scheint, der Tobias, wie er seinem Sohne Lehren gibt. In der alten k. Gallerie waren auch drei allegorische Bilder von ihm, die jetzt nicht mehr erwähnt werden: Herkules auf die Tugend gestützt tritt an Laster mit Füssen, das Verdienst von der Tugend gekrönt.

Sueur, Eustache le. Abundantia mit einem Bauplane und die Geschichte zur Seite, Andere Bestandtheile des französischen Museums während der Kaiserzeit sind nach Gault-de-St.-Germain: Antiochus, der die dem Gesetze treu gebliebenen Machabäer martern lässt, Christus bei Martha und Maria, und Alexander, wie er aus der Hand seines Arztes den Becher mit der Medicin erhält. Diese Bilder werden jetzt nicht mehr erwähnt. Ein Bild des Antiochus war ehedem in der Gallerie Orleans. Ein anderes berühmtes Bild, ehedem in St. Germain l'Auxerrois: die Marter des hl. Lorenz, kam in das Cabinet La Live, und soll später durch Brand zu Grunde gegangen seyn. Zu den in Frankreich vorhandenen berühmten Bildern des Meisters gehören auch die mythologischen Darstellungen aus dem Hotel Lambert, jetzt im Musée royal, die man unter den schönen Gemälden des Meisters zu den schönsten zählte. Im Cabinet der Musen waren von ihm fünf Bilder: Clio, Euterpe und Thalia; Melpomene, Erato und Palymnia; Urania, Terpsichore, Calliope. Am Plafond stellte der Künstler Phaeton auf dem Sonnenwagen dar. Dieses Gemälde wurde von der Wand auf Leinwand über- tragen. Sechs andere Bilder zierten den Saal der Liebe: Die Ge- burt des Amor, Venus stellt den Liebesgott dem Jupiter vor, Amor empfängt die Huldigung der Götter, Amor befiehlt dem Mercur, der Welt seine Macht anzukündigen, Amor flieht zu den Grazien, Amor raubt den Blitz des Jupiter. Überdiess kommen in Frankreich auch im Privatbesitze Bil- der von le Sueur vor, deren Standort wir nicht angeben können. Lucian Bonaparte, der spätere Prinz von Canino, erwarb ein schö- nes Bild, welches die Heilung des Blindgebornen durch Christus vorstellt. Im Jahre 1803 wurde ein Gemälde mit der ägyptischen Königstochter, welche das Kind Moses im Nil entdeckt, nach England verkauft, und ist wahrscheinlich jenes Bild, welches sich jetzt in der k. Eremitage zu St. Petersburg befindet. Ein Hr. Vau- thier kaufte ein schönes Bild aus dem Traume des Polyphilus: die- ser der Leutherside vorgestellt, um 5000 Frs. Hr. Potier in Paris besass eine Darstellung des Heilandes, der den Blindgebornen heilt, ein kleines Bild, welches zu 1800 Livs. weggingen. Eine Allegorie auf einen Staatsminister wurde mit 1500, und später mit 2400 Livs. bezahlt. Vor ein Paar Decennien kam eine Verkündi- gung zur Auktion, welche mit 11000 Livs. bezahlt wurde, vielleicht das Bild im Musée royal. Ein Kirchweihfest galt 7800 Frs., und ein Genrebild, welches einen Schinkenesser vorstellt, 7000 Frs. Im Auslande sind die Werke dieses Meisters selten. In der Eremitage zu St. Petersburg bewahrt man: Moses im Nil von der Königstochter entdeckt, die Darstellung der hl. Jungfrau im Tem- pel, den Tod des hl. Stephan des Jüngeren in der Bithynischen Wüste, Darius das Grabmal der Nitocris öffnend. Das Bild des Museums in Berlin: St. Bruno in seiner Celle betend, haben wir schon oben erwähnt. Die Skizze zur Messe des hl. Martin im Besitze des Königs Ludwig von Bayern, haben wir ebenfalls schon oben erwähnt. In der Gallerie zu Schleissheim ist ein Bild der Magdalena in Betrachtung, früher in der alten Gallerie zu München aufbewahrt. In der Sammlung des Professors Hauber daselbst war ein Bild, welches Alexander vorstellt, der Blumen auf das Grab des Achilles streuen lässt, und eine hl. Cäcilia, wel- che für Rafael gehalten wurde. Dann finden sich auch Zeichnungen von diesem Meister. Im Cabinet Paignon-Dijonval zu Paris, welches 1810 mit der k. Franz-

nault de la Lande 1810 beschrieb, waren mehrere Zeichnungen von ihm.

Stiche nach den Werken dieses Meisters.

Das Bildniss des Künstlers: gest. von Schuppen für Perrault's Hommes illustres, Oval 1606; von C. N. Cochin 1731, gr. fol.; Des- rocher excudit.; Medaillon, mit dem Revers: Arte et labore; Mé- daille, J. Dassier sc.; Büste im Musée royal.

Hagar von Abraham verstossen, mit Text in fünf Sprachen, gest. von L. Surugue, fol.

Hagar mit dem Engel in einer Landschaft, in Tuschmanier von J. Coücyck, qu. fol.,

Moses als Kind im Nil gefunden, gest. von B. Baron, gr. qu. fol. In Crayon-Manier von R. Read, fol.

Tobias' erste Brautnacht, gest. von Ravenet für Boydell, gr. fol.

Gott erscheint dem Salomon im Traume. B. Picart exc., qu. fol.

Die Königin von Saba bringt dem Salomon Geschenke, gest. von G. Smith für Boydell, fol.

Salomon im Garten schlafend, wie ihm der ewige Vater er- scheint. B. Picart exc., qu. fol.

Moses und die Töchter des Jethro die Schafe tränkend, gest. von Simonneau, fol. Dann von B. Picart, fol. —

1 In R. Weigel's Catalog ist die Bisterzeichnung angegeben.

Nach einem Basrelief?

Die Darstellung des Jesuskindes im Tempel, gest. von C. Duflos,

gr. fol. Die Erweckung des Lazarus, gest. von Avril, qu. fol. Christus heilt den Blinden, gest. von Ponce für de Lignyi: Hist. de Jesus Christ. Jesus bei Maria und Martha, nach dem Bilde aus St. Germain- l'Auxerrois gest. von B. Audran, gr. qu. fol. Dieselbe Darstellung von Tronchon, qu. fol.

Christus feiert mit seinen Jüngern das Abendmahl. H. (durch Druckfehler) Lesueur inc. Ohne Namen des Stechers, gr. qu. fol. Die Grablegung Christi. Christi Sepultura. Picart Rom., inc., gr. qu. fol. Die Grablegung Christi. Picart Romanns. exc. Christi Sepulchrum — Joseph ab Arimathia. Das Bild im Museum des Louvre, gr. qu. fol.

  • Christus erscheint der Magdalena, gest. von L. Petit und N. Courbe für de Ligny's Hist. de Jesus Christ. Dann im Mus. Filhol. Christus am Kreuze, mit der Stadt im Hintergrunde. Gest. von Edelink, in 3 Blättern, die zusammen das grösste fol. bilden. Christus am Kreuze, gest. von Chaperon, s. gr. hoch fol. Die Kreuzabnehmung, gest. von C. Duflos, gr. qu. fol. Dieselbe Darstellungen, von C. Duflos, qu. 8.

Die vier Evangelisten mit ihren Symbolen um einen Tisch sitzend, gest. von R. Nanteuil, für ein neues Testament. Paris

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