Stuhr, Johann. — Stump

Stuhr, Johann. — Stump, S. J. volle Nahrung findet. Er malte Landschaften, Seestücke, Ansich- ten von Hafen, perspektivische Darstellungen, und verzierte diese Bilder mit Figuren. In den Hamburger Künstlernachrichten S, 72 wird er einer der talentvollsten Künstler seiner Zeit genannt, des- sen Marinen und Hafenansichten jenen eines A. Stork und Lin- denbach oft gleich oder sehr nahe kommen. Sie sind frei und mei- sterhaft, zuweilen sehr sorgfältig behandelt, von heller und wah- rer Färbung. In Hamburg , Lübeck , Bremen und in Niedersach- sen findet man viele Bilder von Stuhr. Darunter auch einige hi- storische Darstellungen und Portraits. Stuhr lebte noch zu Anfang des 18. Jahrhunderts, Stuhr, Johann, der Sohn des Obigen, malte ebenfalls Seestücke, kommt aber an Kunst dem Vater nicht gleich, Stukeley, William Dr., Zeichner und Gelehrter , machte sich durch einige literarisch-artistische Werke einen rühmlichen Na- men. Er fertigte die Zeichnungen dazu, die, in Kupfer gesto- chen, merkwürdige Beiträge zur englischen Alterthumskunde lie- ferten. Wir verdanken ihm ein Werk über die Ruinen von Stone- henge und Aubury, unter dem Titel: Stonehenge and Aubury, Tem- ples of the british Druids, Restored. Mit 76 Abbildungen, Lon- don 1740 — 43, fol. Dann haben wir von ihm: Itinerarium cu- riosum, or an account of the antiquities and remarkable curiosities in nature or art etc. Cent. I. mit 101 Bl. London 1724, fol. 2d, Edit. London , mit Cent. II. Diese Ausgabe ist der ersten vorzu- ziehen. Der zweite Band zählt 103 Blätter, fol. Ferner erschien von ihm: »Medallic history of Mar. Aur. Carausius, Emperor in Britain. 2 Voll. London 1757 — 59, 4. / Stukeley war ein begeisterter Freund des Alterthums, und als 1742 ein Sir Michael Bruce an den Ufern der Carron bei Edin- burg ein altes und merkwürdiges römisches Gebäude demoliren liess, stellte er den Barbaren dar, wie ihn der Teufel mit dem Stachel eines Ochsentreibers von den Ruinen jagt. Diese Zeich- nung liess die Gesellschaft der Alterthumsforscher in Kupfer stechen. Stulp, Kupferstecher, ein böhmischer Künstler, wurde um 1730 ge- boren, und übte in Dresden seine Kunst. Wir finden ihm fol- gendes Blatt beigelegt, angeblich nach J. B. Mieksch, aber wahr- scheinlich nach C. G. Mietsch, der hier und da auch Mieksch ge- nannt wird.

  1. Christus heilt die Kranken, reiche Composition, Miecksch inv. Stulpe sc. qu. fol. Stumm, Johann, Maler von Hamburg, wird von Sandrart gerühmt, Er malte Bildnisse, die nach der Ansicht dieses Schriftstellers in Hinsicht auf Aehnlichkeit nicht ihres Gleichen finden, aber in einer etwas unangenehmen Manier behandelt sind. Blühte um 1647, und hatte das Unglück der Sprache beraubt zu seyn. Stump, S. J., Maler zu London, wurde um 1800 geboren, und an der Akademie der genannten Stadt zum Künstler herangebildet. Er ist durch Bildnisse, so wie durch historische Darstellungen und Genrebilder rühmlich bekannt. Auch im Fresco leistete er Vorzügliches. Desswegen erhielt er mit Ward 1845 einen Ruf nach New-York, um den Congress-Saal in Washington mit Wandgemälden zu verzieren. Dann ist Stump Mitglied der »Evening %

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