Stuhlmann, HGII'II'I'I, Maler und Radirer, wurde 1803 in Ham- burg geboren und daselbst zum Künstler herangebildet. Seine eigentliche Akademie war aber die Natur und das Volksleben. Er widmete sich der landschaftlichen Darstellung, wählte aber selten einfache Veduten, sondern staffirte seine Bilder auch mit Figuren und Thieren aus. Ein anderer Theil seiner Werke besteht in eigent- lichen Genrebildern, die sehr charakteristisch aufgefasst sind. Von 'den vielen Zeichnungen, die er auf seinen Wanderungen ausführte, sind mehrere durch eigenhändige Radirungen bekannt, wovon die Jandschaftlichen Gegenstände und Thierstudien in der Weise Ever- dingen's behandelt sind, alles hell, die Lüfte kaum angedeutet. Es offenbaret sich darin ein schönes Gefühl für das Anspruchlose und Stille in der Natur. Das Bildniss des Künstlers, 1834 von Kiehl- mann in Hamburg gezeichnet, befindet sich in der Portraitsamm- Jlung des Professors Vogel von Vogelstein.
I. Heft mit 8 Landschaften; einfache flache Gegenden, Kleine Flüsse mit baumreichen Ufern, ein Weg mit weiter Ferne, Fischer- hütten, ein Steg über den Waldbach, qu. fol.
II. Heft mit 6 Blättern mit Thieren: Hyäne, Tiger, Panther, Eisbären, Landbären und Löwen, 8.
Ill. Heft mit 4 Blättern: Interioren mit Figurepn, 4.
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