Stuart, James

Stuart, James, Maler und Architekt , war der Sohn eines Schotten, der in Creed Lane zu London lebte, wo James 1713 geboren wurde, aber unter drückenden Verhältnissen seine Jugend verlebte. Er war sein eigener Lehrer, und als er sich durch Verzierung von Tuchern und anderen geringfügigen Kunstarbeiten einigen Erwerb gesichert hatte, fiel ihm seine Mutter mit den Geschwistern zu.

ten Künstler im Allgemeinen Eingang fand. Sie sind als geistige gen zu betrachten, welche den Impuls zur Regeneration der neueren Baukunst gaben. Nicht minder gaben sie für die Alterthumskunde die bedeutendsten Zeugnisse über die in Griechenland noch vorhande- nen Denkmäler, da sie ihrem Werke eine grosse Anzahl von Prospekten und Abbildungen von plastischen Werken beifügten. Viele derselben sind von Stuart gezeichnet. Die Leistungen der alten classischen griechischen Kunst sind seit Jahren ein Gemein- gut geworden.

In den letzten Jahren beschäftigte sich Stuart auch mit der Plastik und mit der Kupferstecherkunst. Der Bildhauer Bacon ferti- gte nach seiner Zeichnung das Grabmal der Gattin des Dichters Mason in der Cathedrale zu Bristol , und Stuart selbst legte dabei Hand ans Werk. Im Jahre 1788 starb er.

Folgende Blätter sind von der Hand dieses Meisters:

  1. Urna cineraria effussa in hortis Cardinalis Valenti Aen MDXLVII. J. Stuart del. et sculp. Romae 1748. Mit der ‚Unterschrift: Summa Tvae, Meleagre, Fuit Jamque Glorla Famae. gr. qu. fol.

  2. Moses als Kind auf dem Nile ausgesetzt und von der Kö- nigstochter gefunden, nach Rafael's Originalentwurf zum Loggienbilde aus der Sammlung des Cardinals Valenti, in Tuschmanier, qu. fol.

  3. Moses schlägt Wasser aus dem Felsen, nach einer Zeich- nung von Rafael, radirt in Tuschmanier, qu. fol.

  4. Der Gang des heil. Andreas zum Tode am Kreuze, nach einer Zeichnung von N. Circignano il Pomerancio, J. Stuart ec. kl. fol.

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