Stuart, Gellert

Stuart, Gellert, Maler von Boston in Nordamerika , war in Lon- don Schüler von B. West, und gründete den Ruf eines ausge- zeichneten Portraitmalers. Er lebte lange in England , und malte da zahlreiche Bildnisse. In geistreicher Auffassung der Individua- lität soll er von wenigen Meistern übertroffen worden seyn, so dass selbst Reynolds gegenüber sein Name mit Ruhm genannt wurde. Er malte auch das Bildniss jenes Meisters, so wie schon früher ein solches des B. West. Auch den Kupferstecher Woollet, den Alderman Boydell und den Schauspieler Kemble malte er, so wie viele andere Bildnisse englischer Männer. Dann finden sich von Stuart auch historische Bilder, die aber gewöhnlich nur ein- zeine Figuren enthalten. Unter diesen erregte ein Bild der Danae besonderes Aufsehen. Zu dieser Zeit hielt sich der Künst- ler in Boston auf, da er von der Provinz Massachusets den Auf- trag erhielt, die Porträts der Präsidenten Washington, Adams und Jefferson zu malen. Diese Bilder wurden mit allgemeinem Beifall aufgenommen, und der Staat zeigte sich dafür gegen den Künstler sehr freigebig. Später begab er sich wieder nach London zurück, wo er seinen Ruf fortan bewahrte, und noch viele Bildnisse malte, bis er endlich um 1824 starb.

Einige seiner Porträts sind auch im Stiche bekannt.

Benjamin West, Präsident der Akademie in London, von C. Watson schön punktirt.

William Woollett, Historical Engraver, punktirt von C. Watson.

Joshua Reynolds, Präsident der Akademie, gest. von Facius.

Alderman Boydell, gest. von Facius.

Mr. Kemble in King Richard III., in Mezzotinto von Keating.

Isaac Barre, sitzend im Kniestück, mit einer Rolle in der Hand, gest. von J. Hall 1787, fol.

Dr. J. Fothergill, gest. von V. Green.

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