Strauss, Friedrich Dionis, Maler und Chorherr des Stiftes Hra- disst bei Olmütz , wurde 1660 zu Trebau in Mähren geboren, und schon als Knabe in der Zeichenkunst unterrichtet. Er übte dieselbe auch noch später in seinem Stifte unter Leitung des De- chant Anton Lublinsky, der in demselben Kloster den Ruf eines tüchtigen Künstlers hatte, sich aber von Strauss bald übertroffen sah. Anfangs fertigte er schöne Zeichnungen zum Stiche für die Thesen, und 1690 schickte ihn der Prälat zur weiteren Ausbildung nach Italien . Er brachte drei Jahre in Rom zu, wo er viele Bil- der grosser Meister copirte. Auch zu Neapel , Venedig und Flo- renz machte er Studien. Nach seiner Rückkehr malte er die Bib- liothek seines Stiftes in Fresco aus, so wie die Zimmer der Abtei und die Conventsgänge. In der Capelle zu Schebetau sind die Altarblätter und die Decke von ihm gemalt. Auch in der Kirche am heiligen Berge bei Olmütz sind Altarbilder von ihm. Ph., Jak., Leidenhoffer stach nach ihm das Bildniss des Prälaten Zieleczky von Hradisst nach ihm, Strauss starb 1720.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_jE1QmVcKYywC/