Straucher, Walburga, Malerin und Lithographin, geb. zu Mün- chen 1807, offenbarte schon als Mädchen von acht Jahren ein glückliches Talent zum Zeichnen, und die fortdauernde Neigung bewog später den Vater, einen k. Oberappellationsgerichts-Sekretär, seine Tochter die k. Akademie der Künste besuchen zu lassen. Sie genoss sieben Jahre lang den Unterricht an dieser Anstalt, und hatte schon mehrere gelungene Bildnisse gemalt, als sie die berühmte Lithograph G. Bodmer veranlasste, sich zur Lithographie zu wen- den. Das erste Blatt stellt die Spieler nach D. Wilkie dar, wel- ches sehr gut gelang, so dass sie durch den Beifall des kunstlie- benden Publikums aufgemuntert, fortan noch mehrere andere Zeichnungen auf Stein unternahm, die sich alle durch genaue Darstellung des Originals und durch zarte Behandlung auszeich- nen. Im Jahre 1844 ging sie mit ihrer Schwester Anna nach Ve-
Die Madonna, nach Schraudolf, gr. fol. /
Die büssende Magdalena, nach A. van der Werff, für das k. bayerische Galleriewerk von Piloty und Löhle, gr. fol.
Conradin, der letzte Hohenstauffe, und Friedrich von Baden, Oesterreich im Gefängnisse zu Neapel , nach A. Gräfe, roy. fol.
Luther und Melanchton, stehende Figuren unter einem gothi- schen Bogen, die Bibel auslegend, nach Sagstätter, gr. fol.
Dr. Martin Luther, Brustbild in Einfassung, nach L. Cra- nach, fol.
Ländliche Musik, nach J. Kirner, für F. Hohe's neue Mal- werke aus München , roy. fol.
Die Hirtenkinder, nach demselben, fol.
Das Hirtenmädchen mit dem Lamme, nach einem Gemälde von Pollak in der Gallerie des Baron Lotzbeck, 1842 für den Würzburger Kunstverein lithographirt, gr. qu. fol.
Die Liebeserklärung, nach Th. Weller, für Hohe's Malwerke aus München 1841, gr. fol.
Römische Landleute, nach Pollak's Gemälde beim Grafen Ludwig von Arco-Stepperg in München, roy. fol.
Die Spieler, nach Wilkie, fol.
Die tanzenden Puppen, nach demselben, fol.
Die politisirenden Bauern, nach Sagstätter, von Bodmer be- gonnen, und von W. Straucher vollendet, fol.
Die Mutter, nach einem Gemälde von C. v. Enhuber, gr. fol.
15 — 17) Drei liebliche Bilder von Damen (Töchter des Grafen Sumarokoff) nach F. Schiavone, 1847 und 48, kl. fol.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_jE1QmVcKYywC/