Strassberger, Christian Gotthelf

Strassberger, Christian Gotthelf, Zeichner und Maler, geb. zu Frauenstein im Erzgebirge 1770, erhielt als der Sohn eines unvermögenden Viehhändlers in seiner Jugend nur eine kärgliche Erziehung, besuchte aber dann mit allem Fleiß das Gymnasium in Freiburg, und übte sich mit nicht minderem Glück unter Sie- gert an der Bergakademie im Zeichnen, da er von jeher grosse Neigung zur Malerei hatte. Endlich bezog er die Akademie in Leipzig , um Theologie zu studiren, und hatte schon die Stelle eines Hülfspredigers, als durch den Umgang mit Oeser seine alte Lust so sehr erwachte, dass er von nun an unter Anleitung des- selben ausschliesslich der Malerei sich widmete. Anfangs hatte er mit Nahrungssorgen zu kämpfen, da er auf den Zeichenunterricht angewiesen war. Er stach auch mehrere Platten für mathemati- sche und physikalische Schriften, und suchte durch den Kunst- handel etwas zu erwerben. Auch Porträts auf Porzellan und Glas malte er. Im Jahre 1812 wurde er Lehrer an den von Plato, Heinze und Hempel errichteten Privatanstalten, wo er bis 1815 thätig war. Jetzt erhielt er eine Lehrstelle an der von der Frei- maurer-Loge Balduin zur Linde gestifteten Feiertagsschule für junge Handwerker, wurde dann 1830 in gleicher Eigenschaft an die Stadtarmenschule versetzt, und 1835 Professor an der Raths- freischule, als welcher er bis an seinen 1841 erfolgten Tod thätig war. Er hinterliess den Ruf eines tüchtigen Lehrers.

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