Stoelzlin, Johann, Maler von Giengen, war der Sohn eines Kriegs- mannes, dann Schul- und Rechenmeisters zu Giengen, welcher 1634 von einem spanischen Soldaten ermordet wurde. Stölzlin malte diese Begebenheit, stellte dabei Giengen in wildem Kriegsüber- falle und in Feuer und Flammen dar, und hing das Bild in der Stadtkirche daselbst an. Er arbeitete 14 Jahre in Giengen, floh aber dann vor den Gräueln des Krieges nach Ulm , und malte auch diese Flucht. Uebrigens hatte er das Lob eines geschickten Por- traitmalers, die Zeitverhältnisse waren aber damals der Kunst sehr ungünstig. Im Jahre 1663 stach er nach J. Stölzlin's Zeichnung eine Karte des Gebietes von Ulm. Zwei seiner Brüder wandten sich wieder zur katholischen Kirche und wurden von Kaiser Fer- dinand II. unter dem Namen von Stölz in den Adelsstand erhoben. Vgl. Weyermann's Nachrichten von Ulmer Künstlern,
- Woltz, Wilhelm, Maler aus Lübeck , machte um seine Studien an der Akademie in Berlin , und widmete sich mit Eifer dem Genrefache. Auf der dortigen Kunstausstellung von sah man ein Gouachebild von ihm; welches nach den Skizzen des Hauptmanns von Orlich den Auszug zur Tigerjagd vorstellt, wel- che Sir Squire Sing von Lahore 1845 dem brittischen Gesandten Sir Thomas Maddock zu Ehren gab. Diese Gouachezeichnung war zur Ausführung eines grösseren Gemäldes in Oel bestimmt. Dann malte Stolte auch andere Genrebilder und Architekturstücke.
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